German Independence Award
– Bester Film

 

Seinen guten Ruf gründete das Festival auf seiner traditionell stark besetzten Independent-Reihe. Seit den Anfängen des Festivals wurde das Profil von der Vielseitigkeit einer aufstrebenden, leidenschaftlichen und unabhängigen Generation von Filmen und Regisseuren geprägt. Seit 1998 prämiert das Festival-Publikum den besten Beitrag zur Independent-Reihe mit dem German Independence Award, der mit 4000 Euro für den Regisseur dotiert ist.

 

2017 Kubilay Sarikaya und Sedat Kirtan für »Familiye«

2016 Emre Konuk für »The Apprentice«

2015 Tom Sommerlatte für »Im Sommer wohnt er unten«

2014 Michal Samir für »Hany«

2013 David Perrault für »Our Heroes Died Tonight«

2012 Jan Ole Gerster für »Oh Boy«

2011 K. Lorrel Manning für »Happy New Year«

2010 Paul Gordon für »Happy Poet«

2009 Judi Krant für »Made in China«

2008 Emily Atef für »Das Fremde in mir«

2007 Jan Hinrik Drevs für »Underdogs«

2006 Scott Dacko für »The Insurgents«

2005 Marcos Siega für »Pretty Persuasion«

2004 Dennis Iliadis für »Hardcore«

2003 Michael Polish für »Northfork«

2002 Scott Thomas für »Anacardium«

2001 Buket Alakus für »Anam«

1999 Noah Stern für »The Invisibles«

1998 Richard Schenkman für »Went to Coney Island on a Mission from God... Be Back by 5«


Seymour Cassel Award
– Beste schauspielerische Leistung

 

Kaum ein Schauspieler steht mehr für Leidenschaft und Liebe für das unabhängige Filmemachen als der Amerikanische Darsteller Seymour Cassel. Seit 2012 verleiht das Filmfest Oldenburg einen Darstellerpreis zu Ehren DES Gesichts des Unabhängigen Kinos. Der Preisträger wird aus den für den German Independence Award nominierten Filmen gekürt und von jeweils drei Mitgliedern des neu berufenen Advisory Boards ausgewählt.

2017 Gregory Kasyan für »Quest«

2017 Lindsay Burdge für »Thirst Street«

2016 André M. Hennicke für »Strawberry Bubblegums«

2016 Noémie Merlant for »Twisting Fate«

2015 Nikola Rakocevic für »Travelator«

2015 Sarah Silverman für »I Smile Back«

2014 Victoria Schulz für »Von Jetzt an kein Zurück«

2013 Martina Schöne-Radunski für »Kaptn Oskar«

2012 Tom Schilling für »Oh Boy«


German Independence Award
– Bester Kurzfilm

 

Um auch in Zukunft jungen Filmemachern eine größtmögliche Öffentlichkeit zu verschaffen, vergibt das Filmfest Oldenburg seit 2007 den German Independence Award - Bester Kurzfilm. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wird an den Regisseur der besten Independent Kurzfilmproduktion verliehen.

2017 Thierry Bessling + Loïc Tanson für »Sur le fil«

2016 Ruken Tekes für »The Circle«

2015 Martijn De Jong für »Free«

2014 Kevin Meul für »Cadet«

2013 Patrick Baumeister für »Preis«

2012 Meghna Gupta für »Unravel«

2011 Markus Engel für »Der letzte Gast«

2010 Jeremy Bradley + Reuben Sack für »Salvation Insurance«

2009 Hassan Said für »Mute«

2009 Tom Bewilogua für »SCISSU«

2008 Liz Adams für »Side Effect«

2007 Marcos Valín + David Alonso für »Atención al cliente«


German Independence Award
– Bester deutscher Film

 

Um das aufstrebende, junge deutsche Independent Kino zu fördern, erweiterte das Filmfest Oldenburg im Jahre 2004 seinen Preis um die Kategorie »Bester Deutscher Film«. Diese dotierte Auszeichnung wurde durch eine international besetzte fünfköpfige Jury vergeben, wobei mindestens drei Jury-Mitglieder aus dem Ausland kamen. Alle Wettbewerbsfilme wurden in Englisch untertitelten Fassungen gezeigt, die Kosten dafür wurden vom Filmfest Oldenburg getragen, unterstützt von Avid.

Seit 2014 muss der Preis aufgrund anhaltender Budgetrestriktionen leider ausgesetzt werden.

2013 Tom Lass für »Kaptn Oskar«

2012 Jan Ole Gerster für »Oh Boy«

2011 Linus de Paoli für »Dr. Ketel«

2010 Philip Koch für »Picco«

2009 Thomas Sieben für »Distanz«

2008 Emily Atef für »Das Fremde in mir«

2007 Jakob M. Erwa für »Heile Welt«

2006 Birgit Grosskopf für »Prinzessin«

2005 Catharina Deus für »Die Boxerin«

2004 Andreas Struck für »Sugar Orange«


Otto Sprenger Preis
 

Junges und unabhängiges deutsches Kino wurde in Oldenburg bereits seit 2004 mit der Vergabe des »German Independence Award – Bester Deutscher Film« intensiv gefördert. Der Otto-Sprenger-Preis besetzte ab 2007 die Nische eines deutschen Filmpreises mit internationaler Ausrichtung und profilierte damit das bisherige Engagement des Filmfest Oldenburg für den inter- nationalen Erfolg deutscher Independent-Produktionen. Die Auszeichnung verstand sich als Förderpreis für Erstlingsfilme, der jungen norddeutschen Filmemachern die Folgeproduktion erleichtern soll.

2008 Emily Atef für »Die Fremde in mir«

2007 Dominik und Ben Reding für »Für den unbekannten Hund«