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PM 05 - Kusturica, Roeg, Puiu: Matchbox Coproduction Lounge geht mit neuen Projekten und aufregenden Namen in die zweite Runde

29.08.17

Kusturica, Roeg, Puiu: Matchbox Coproduction Lounge geht mit neuen Projekten und aufregenden Namen in die zweite Runde


Zur 24. Ausgabe des Internationalen Filmfest Oldenburg geht die Matchbox Coproduction Lounge in die zweite Runde, während das Programm des Festivals durch einige brandaktuelle internationale Filmhighlights bereichert wird




Matchbox Coproduction Lounge
Nach letztjährigem Erfolg geht die Matchbox Coproduction Lounge zum zweiten Mal an den Start. Am 16. September wird das Internationale Filmfest Oldenburg Gastgeber eines eintägigen Events, bei dem sich Filmemacher aus aller Welt in einer entspannten und persönlichen Atmosphäre austauschen und den Grundstein für zukünftige Kooperationen legen. Aus Norwegen wird die Filminvest Filmförderung mit einer Delegation aus Produzenten und Förderer vor Ort sein und der Film Fund Luxemburg wird in einem Focus als internationaler Koproduktionspartner vorgestellt.

Luxemburgs Paul Thiltges stellt “"Son of a Very Important Man" des palestinensischen Filmemachers Najwa Najjar vor. Emir Kustericas Tochter Dunja präsentiert ihr Erstlingsprojekt „Fake Oxygen“, einer zeitgenössischen Variation von Flauberts Madame Bovary. Regisseur und Drehbuchautor Matthew Berkowitz wird seinen neuen Thriller „Inside Me“ auf der Suche nach Koproduzenten mitbringen und der britische Produzent Michael Riley bringt mit „The Seventh Magpie“ das neue Projekt des legendären Kinovisionärs Nicolas Roeg nach Oldenburg. Der preisgekrönte Europäische Filmemacher Cristi Puiu wird mit seiner Produktionspartnerin Anca Puiu seines neuestes, mit Spannung erwartetes Projekt „Hora Staccato“ nach Oldenburg bringen.

Abschlussfilm im Rahem der diesjährigen Closingnightgala wird Alte Jungs vom luxemburgischen Regisseur Andy Bausch.

Alte Jungs, LUX 2016, von Andy Bausch
DEUTSCHLANDPREMIERE
Der offizielle Abschlussfilm des Festivals ist die luxemburgische Komödie »Alte Jungs«. Die vier Rentner Fons, Lull, Nuckes und Jängi haben den Kanal voll von der ständigen Bevormundung im Altenheim. Also raufen sich die vier wilden Hunde aus der Seniorenresidenz zusammen und schmieden Pläne, die den alten 68er Geist zum Leben erwecken. Regisseur Andy Bausch (»Troublemakers«) ist der erfolgreichste Filmemacher Luxemburgs und besticht in seinem neusten Streifen mit charmantem Witz und einer erfrischend anderen Sichtweise auf das Älterwerden. Der größte luxemburgische Kassenschlager des Jahres ist zugleich der erste, der auch bundesweit in den deutschen Kinos startet - ab dem 14. Dezember 2017 bringt Camino Film »Alte Jungs« auf die deutschen Kinoleinwände.


Weitere Highlights des 24. Internationalen Filmfest Oldenburg:

Winter Brothers, DK, ISL 2017, von Hlynur Palmason

DEUTSCHLANDPREMIERE
Winter Brothers erzählt die Odyssee zweier ungleicher Brüder und Arbeiter in einer Kalksteinmine in der dänischen Einöde im tiefsten Winter. Der Jüngere, Emil, ist alles, was sein Bruder der gutaussehende Charmebolzen Johan nicht ist. Ein Außenseiter, der nur durch den Fusel, den er aus geklauten Chemikalien brennt ein wenig Anerkennung der Kumpels erhaschen kann. Als Johan mit Ana, Emils Objekt der Begierde eine Affäre beginnt, entlädt sich das ohnehin schon gespannte Verhältnis zwischen den Brüdern wie eine Lawine. Das Drama  des preisgekrönten isländischen Regisseurs Hlynur Pàlmason gewann bei der Premiere in Locarno vier Preise, unter anderen den Best Acting Award für Elliott Crosset Hove in der Rolle des nach Liebe und Anerkennung lechzenden Emil.

Midnighters , USA 2017, von Julius Ramsay
INTERNATIONALE PREMIERE
Lindsay und Jeff sind leicht alkoholisiert auf dem Heimweg von einer Silvesterparty und überfahren einen Mann. In Angst ob der Konsequenzen, beschließen die beiden, die vermeintliche Leiche verschwinden zu lassen. Doch es stellt sich heraus, dass der Mann gar nicht tot ist und ihr Aufeinandertreffen kein Zufall.  Julius Ramsay, der als Regisseur einiger Episoden der Kultserie The Walking Dead bereits viel Aufmerksamkeit erregte, und Bruder Alston Ramsay haben drei Jahre lang an der Realisierung ihres Spielfilmdebüt gearbeitet.  

Outrage Coda, J 2017, von Takeshi Kitano
DEUTSCHLANDPREMIERE
Im letzten Kapitel seiner „Outrage“-Trilogie führt uns Takeshi Kitano als Hauptdarsteller und Regisseur tief hinab in den Unterleib der japanischen Gesellschaft, die Welt der Yakuza. Fünf Jahre nach dem Ende des blutigen Gangsterkrieges zwischen den Yakuza Familien der Sannos und Hanabishis hat sich der aufgewirbelte Staub gelegt. Aber innerhalb eines rigiden Systems aus Ehrencodex und Tradition bedarf es wenig, um den Zorn wieder zu wecken. Das Yin und Yang des Filmemachens – das stoisch ausdruckslose Gesicht des Darstellers Kitano und seine große Meisterschaft als Filmemacher in Bildsprache und Montage bringen sich gegenseitig zur Blüte. Nach seiner Weltpremiere als Abschlussfilm de Filmfestival in Venedig am 8. September kommt das neue Werk des japanischen Weltstars nach Oldenburg.

Never Here, USA 2017, von Camille Thoman
INTERNATIONALE PREMIERE
Künstlerin Miranda dokumentiert das Leben fremder Menschen für ihre Kunst. Eines Nachts ist es aber ihr heimlicher Liebhaber, der aus ihrem Apartment heraus ein Verbrechen beobachten kann. Um seine Identität zu schützen, geht Miranda an seiner Stelle zur Polizei und mimt die Hauptzeugin. Sie beschreibt ein Verbrechen, das sie selbst nicht gesehen hat. Für die Künstlerin beginnt ein spannendes Spiel um vertauschte Identitäten, geradezu die Essenz ihres Werkes und ihrer Sehnsüchte. Sie beginnt sich auf die Fährte des Mannes zu setzen, den ihr Liebhaber für den Täter hält. Neben Mireille Enos fasziniert ein letztes Mal der wunderbare Sam Shepard.

Der Fall Holdt, D 2017, von Anne Zohra Berrached
WELTPREMIERE
Der Fall Holdt  ist die Demontage eines Mannes, der aus seiner bürgerlichen Welt in einen tiefen Abgrund stürzt. Es ist der tiefe Fall des Frank Holdt, dessen Frau Opfer einer undurchsichtigen Entführung wird. Die Tatort-Kommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) wird mit dem Fall betraut, doch noch bevor seine Schwiegereltern das LKA einschalten können, will Holdt den Erpressern ihren Willen geben und im Alleingang das Geld überbringen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Als Lindholm dann Holdt, der zur Projektionsfläche ihrer eigenen Ängste und Unsicherheiten wird, zu ihrem Hauptverdächtigen erklärt, entspinnt sich ein aufregendes Psychoduell. Mit Paraderollen für Maria Furtwängler und Aljoscha Stadelmann erzählt Anne Zohra Berrashed („24 Wochen“) vom tiefen Fall eines bürgerlichen Mannes und von der Angst der Charlotte Lindholm, zu lange in den Spiegel zu blicken.




Bildmaterial finden Sie unter www.filmfest-oldenburg.de


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Internationales Filmfest Oldenburg

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