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PM 3: Retrospektive Christophe Honoré, der neue Festivaltrailer als Hommage an Stanley Kubrick und weitere Programmhighlights

16.08.16

<xml></xml>RETROSPEKTIVE

Das Internationale Filmfest Oldenburg ehrt mit Christophe Honoré einen Filmemacher, der wohl die spannendste Stimme des zeitgenössischen französischen Kinos ist. Seine Filme atmen den Geist eines wahren Cineasten, er hat fünf Jahre für die Cahiers du Cinema geschrieben, bevor er mit „17 fois Cecilé Cassard“ 2002 sein Regiedebüt gab. Nicht nur darum, auch weil er sich in seinen Filmen immer neu als Filmemacher erfindet, wurde er von Kritikern als der legitime Erbe der Nouvelle Vague bezeichnet. Inzwischen hat er mit allen Großen des französischen Kinos gearbeitet, Catherine Deneuve und Isabelle Huppert standen vor seiner Kamera, bevor er etwa in seiner überwältigenden Ovid Adaption „Métamorphoses“ (2014) wieder auf ein Cast aus komplett Unbekannten zurückgriff. Diese, ebenso wie sein jüngster Film „Les malheurs de Sophie“ (2016), werden in Oldenburg als internationale Premiere zu sehen sein.

 

TRAILER

Auf der heutigen Pressekonferenz im Casablanca Kino feierte der neue Trailer für das Oldenburger Filmfest seine Premiere, in dem eine der berühmtesten Szenen aus Stanley Kubricks Klassiker „The Shining“ mit einer augenzwinkernden Übertragung nach Oldenburg versehen wurde. Die Hauptrolle übernahm die junge deutsche Schauspielerin Leni Wesselman, die mit ihrem Kinodebut in Detlef Bothes „Mein“ 2009 in Oldenburg zu Gast war und zuletzt für ihre Hauptrolle in der deutsch-serbischen Koproduktion „Open Cage“ auf dem Filmfestival in Nis den Preis als beste Darstellerin gewann. Weitere Credits: Kamera Irina Dragojevic, Schnitt Tom Bewilogua und als Regieduo Deborah Kara Unger und Torsten Neumann  – ein eingespieltes Team bei der Produktion des Filmfest Oldenburg Trailers. Die Postproduktion des Trailers wurde erneut unterstützt von Kinematograph 24/7, Berliner Synchron und trickWILK Niedersachsen, für den Dreh stand die Berliner 25p Cine Support GmbH erstmals zur Seite. Der Trailer wird ab Donnerstag, den 18. August auf mehr als 80 Leinwänden deutschlandweit auf das Internationale Filmfest Oldenburg hinweisen.

Der Link zum Trailer: https://vimeo.com/179029766

 

WEITERE PROGRAMMHIGHLIGHTS 

Das letzte Abteil, Deutschland 2016, von Andreas Schaap
Das Mystery - Drama DAS LETZTE ABTEIL ist weit mehr als die Geschichte einer Gruppe Menschen, die bei einem Lawinenunglück samt Zugabteil verschüttet werden. Ein Kammerspiel, das sich gekonnt klassischer Thriller und Horrormotive annimmt und den Zuschauer immer wieder auf falsche Fährten lockt. Andy Schaaps dritter Spielfilm ist sein persönlichster Film, seine Wendungen legen eine Story frei, die sich ganz einem Thema widmet, dass mit Genrekino im Grunde nichts am Hut hat. Ein Drama um Menschlichkeit, ein traumwandlerischer Film über Menschen am Scheideweg zwischen Leben und Tod. WELTPREMIERE

Die Hände meiner Mutter, Deutschland 2016, von Florian Eichinger
Ein Familientreffen wird zum Wendepunkt im Leben des 39-jährigen Ingenieurs Markus. Als sein vierjähriger Sohn Adam von der gemeinsamen Toilettenpause mit Großmutter Renate eine kleine Schnittwunde davonträgt, meint sich Markus an ein verdrängtes Trauma seiner Kindheit zu erinnern. DIE HÄNDE MEINER MUTTER ist ein klug und hochkarätig besetztes Drama mit Andreas Döhler und Jessica Schwarz als Ehepaar, das sich mit einer undenkbaren Situation zurechtfinden muss. Der Film wurde jüngst beim Filmfest München mit den Preisen für den besten Film und besten Hauptdarsteller gewürdigt.

MAD, USA 2015, von Robert G. Putka
In seinem Spielfilmdebüt durchleuchtet Robert Putka die verschiedenen Schichten einer dysfunktionalen Familie. Diese Beobachtungen stützen sich teilweise auf die komplizierte Beziehung des Filmemachers zu seiner eigenen Mutter. Wir folgen Mel, einer bipolaren und kürzlich geschiedenen Frau, die nicht darüber hinwegkommt, dass ihr Mann sie verlassen hat und dadurch in einen Teufelskreis von Depression und Selbstmordgedanken gerät. Ihre zwei Töchter entziehen sich ihrer Verantwortung und überzeugen Mel, professionelle Hilfe  zu suchen. Mit trockenem Humor und einer gekonnten Erzählweise zwischen Situationskomik und Tragik enthüllt Putka die Wahrheit über Familienbeziehungen – die, die wir am meisten lieben, können uns die tiefsten Wunden zufügen. EUROPA PREMIERE

Some Beasts, USA 2015, von Cameron Bruce Nelson
Drehbuchautor und Regisseur Cameron Nelson ließ sich von seinen eigenen Erfahrungen in der Einsamkeit der Appalachen zu seinem cineastischen Juwel inspirieren. Sal bewirtschaftet ein riesiges Stück Land in der abgeschiedenen Welt der Appalachen. Ein plötzlicher Todesfall und die Entdeckung eines verwilderten Kindes reißen ihn jäh aus seiner Routine. Nelson’s Erstling wagt etwas sehr seltenes im amerikanischen Independent Kino. Er erzählt seine Geschichte um einen Aussteiger in einer atemberaubenden Langsamkeit, entwirft dabei Momente von Mensch und Natur, die in ihrer Größe und visuellen Kraft an Mallick oder gar an Tarkovsky erinnern und findet in Frank Mosely und Lindsay Burdge zwei fantastische Hauptdarsteller, die sich ganz intuitiv in diese Welt begeben. INTERNATIONALE PREMIERE

In A Valley of Violence, USA 2016, von Ti West
Der als Genreregisseur längst als einer der jungen Wilden verehrte Ti West gibt mit diesem Western sein Debüt außerhalb des Horrorgenres und wartet gleich mit einer Besetzung der Sonderklasse auf.  Ethan Hawke und John Travolta sind die Gegenspieler in dieser klassischen Story um einen Fremden, der in eine Stadt kommt, die unter dem harten Regiment des Sheriffs zu einem gefürchteten Kaff  geworden ist, in dem so einige dunkle Geheimnisse schlummern. Ohne die großen technischen Mätzchen der Studioproduktionen erzählt West seinen Western mit viel Freude an den verschrobenen Hauptfiguren, sicherer Hand für Action und einem guten Schuss Coolness. Cheers! INTERNATIONALE PREMIERE

Twisting Fate, Frankreich 2016, von Christophe Lioud
Die 17-jährige Claire verliert bei einem Unfall während des Urlaubs in Südafrika ihre komplette Familie.  Nur ein Spiel mit dem Zufall hat sie davor bewahrt, anstelle ihres kleinen Bruders in Begleitung ihrer Eltern umzukommen. Ein Albdruck, dem sie nicht standhalten kann. Sie reißt aus und erlebt eine raue und gleichsam wundersame Reise ins Erwachsenwerden, die von Begegnungen mit außergewöhnlichen Charakteren geprägt ist. Noémie Merlant trägt dieses ganz auf Sie zugeschnittene Coming-of-Age-Drama mit beeindruckender Präsenz und nimmt uns mit auf eine visuelle und emotionale Kinoreise, die in Erinnerung bleibt. INTERNATIONALE PREMIERE

She’s allergic to cats, USA 2016, von Michael Reich
Micheal, ein einsamer Hundefrisör, der in einer rattenverseuchten Wohnung in Hollywood lebt und sich nach einem größeren, bedeutenden Leben als Künstler sehnt, trifft bei der Arbeit seine Traumfrau Cora, verkörpert von Sonja Kinski. Ihr erstes Rendezvous steht an und Micheal kriegt die neue Romanze nicht aus dem Kopf. Doch mit dem ersten Date kommen nicht nur große Hoffnungen, sondern auch seine schlimmsten Albträume zum Vorschein. Der düstere Pfad, den die beiden miteinander einschlagen, führt geradewegs ins Chaos.  Das surreale Regiedebüt von Michael Reich, selbst Ex-Hundefriseur und Insider der LA Underground Punk Szene, ist so ungewöhnlich wie faszinierend. INTERNATIONALE PREMIERE

SPIELSTÄTTEN

Das 23. Internationale Filmfest Oldenburg wird 2016 vom 14. bis zum 18. September stattfinden. Neben den gewohnten Spielorten wie der JVA, dem Casablanca Kino, Cine k, Theaterhof/19 und dem EWE Forum Alte Fleiwa, ist in diesem Jahr erneut die Exerzierhalle des Oldenburgischen Staatstheaters als Spielstätte dabei. Der Auftakt des Festivals findet in diesem Jahr in der kleinen EWE Arena statt, wo das Festival am 14. September feierlich eröffnet wird. Die Abschlussgala am 18. September wird im Großen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters begangen.

VVK-STELLEN

Der Kartenvorverkauf für das 23. Internationale Filmfest startet in diesem Jahr online auf der Website ab dem 29. August 2016. Weitere VVK-Stellen sind ab dem 5. September 2016 die Bau_Werk Halle am Pferdemarkt (Pferdemarkt 8a), die Tourist-Information (Schlossplatz 16) sowie die Kulturetage (Bahnhofstraße 17) und alle weiteren ADticket-VVK-Stellen. Zudem können erneut ab dem 5. September unter der Ticket-Hotline (0180) 60 50 400 rund um die Uhr Tickets für das 23. Internationale Filmfest bestellt werden.

AKKREDITIERUNG

Ab sofort ist bis zum 9. September 2016 die Beantragung einer Akkreditierung für das 23. Internationale Filmfest Oldenburg möglich.

Zum Online-Akkreditierungsformular gelangen Sie über unsere Homepage unter http://www.filmfest-oldenburg.de/service/akkreditierung/


Denken Sie bitte auch daran, uns ein aktuelles Potraitfoto per Mail an presse@filmfest-oldenburg.de zukommen zu lassen.

Die Akkreditierungsunterlagen können ab dem 14. September 2016 im Festivalcenter abgeholt werden.

Material zu den genannten Filmen und zum Trailer finden Sie auf unserer Website unter http://www.filmfest-oldenburg.de/presse/ 

 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Internationales Filmfest Oldenburg

 

 

Tony – Die Agentur GbR

Lavinia Reinke –   Lavinia.Reinke(at)filmfest-oldenburg.de  -  0174/3408 691

Kathrin Ast – Kathrin.Ast(at)filmfest-oldenburg.de  -  0173/983 19 02

 

Pressebüro Filmfest Oldenburg:

Lena Küpper – presse(at)filmfest-oldenburg.de  -  0441/2178143

 

www.filmfest-oldenburg.de