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PM 13: Oscargewinnerin Mira Sorvino übernimmt den Juryvorsitz für den „German Independence Award – Bester Deutscher Film“

28.08.12

 

Internationale Jury

Als Woody Allens Muse gewann Mira Sorvino einen Oscar, einen Golden Globe, den Critic’s Choice Award und weitere Auszeichnungen. Für ihre Darbietungen in „Human Trafficking“ und „Romy and Michelle’s High School Reunion“ erhielt sie weitere Golden Globe Nominierungen, ebenso wie für ihr Porträt von Marilyn Monroe in „Norma Jean and Marilyn“. 2012 wird die UN Goodwill Botschafterin und Harvard Absolventin den Vorsitz der rein weiblich besetzten Jury beim Internationalen Filmfest Oldenburg übernehmen.

Die Grand Dame des Independent Kinos und Mutter des Bangles Stars Susanna Hoffs, Tamar Simon Hoffs, zeigte 1983 ihr mit John Cassavetes besetztes Regiedebüt „The Haircut“ in Cannes‘ Un Certain Regard.

2010 hatte Hoffs „Pound of Flesh“ beim Festival in Oldenburg Weltpremiere und gewann später den Best Film Award beim Sacramento International Film Festival.

Als Star einer der beliebtesten kanadischen Fernsehkomödien wurde Gabrielle Miller zu Kanadas „Most Popular Female TV Star“ gewählt. Neben Filmproduktionen, wie der 2011 vorgestellten TIFF Premiere „Brothers and Sisters“ arbeitete sie erfolgreich an der Off-Broadway Bühne „Cerry Lane Theatre“ und ist Botschafterin für World Vision.

Die Produzentin und Hollywood Historikerin Lana Morgan begann ihre Karriere als Co-Produzentin von Daryl Hannahs Regiedebüt „The Last Supper“, das mit dem Panorama Jury Award beim Berlin International Film Festival ausgezeichnet wurde. Später arbeitete sie als Creative Director für Walter Matthau und nach dessen Tod wurde sie seine Nachlassverwalterin und Produzentin von „Hollywood Remembers Walter Matthau“.

Dank ihrer mehr als 200 Arbeiten umfassenden Filmographie wurde Debbie Rochon als „Scream Queen of the Decade“ ausgezeichnet. Sie ist eine gefeierte Ikone des Underground Films und arbeitet als Autorin und Kritikerin für zahlreiche Genre-Magazine. Mitte 2012 beendete sie die Dreharbeiten an ihrem Regiedebut „Model Hunger“.

„German Independence Award – Bester Deutscher Film"

Die Nominierungen:

Die Besucher: Constanze Knoche gibt ihr Debüt als Autorin und Regisseurin mit einer Betrachtung von Lebenslügen und der verzweifelten Suche nach Glück. Alte Konflikte brechen aus, als Jakob seinen erwachsenen Kindern einen Besuch abstattet und erklärt, dass er deren finanzielle Unterstützung nicht länger leisten kann. Seine Frau hat zwar seine überhastete Abreise und die Aufkündigung der Familienfinanzierung verschlafen, stößt aber dennoch bald zu der unfreiwilligen Familienvereinigung hinzu. Knoche dirigiert ihr Ensemble aus disparaten Figuren mit großer Feinfühligkeit und viel Empathie.

Die Libelle und das Nashorn: Nachdem sie 2008 bei der Berlinale ihr Debüt mit „Die Besucherin“ gegeben hat, kehrt Regisseurin Lola Randl mit der Geschichte einer ganz besonderen Nacht zurück auf die Leinwand. Die junge Autorin Nina (Fritzi Haberlandt) und ein alternder Schauspieler (Mario Adorf) sitzen gemeinsam in einem Hotel fest. Zunächst sieht es bei den beiden so aus, als würden sich Gegensätze nicht anziehen. Dann wird aus einer Reihe distanzierter Rollenspiele eine Nacht die das Leben der beiden ändert.

Oh Boy: Jan Ole Gerster präsentiert ein Spielfilmdebüt ganz im Stile eines jungen Woody Allen: Der Endzwanziger Niko (Tom Schilling) ist mehr Betrachter als Darsteller seines Lebens. Trotz mäßigem Erfolgs und einer wachsenden Außenseiterrolle verspürt er weder Angst noch Sorge. Doch als er in finanzielle Schwierigkeiten gerät, sein soziales Leben auf den Kopf gestellt wird und er in Berlin keinen guten Kaffee mehr finden kann, sieht er sich gezwungen, die Probleme anzugehen.

Stillleben: Bernhard findet heraus, dass sein eigener Vater pädophil ist. Und ausgerechnet seine Schwester Lydia gerät ins Zentrum dieses bisher gut gehüteten Geheimnisses. Während die Mutter versucht, nach außen das heile Familienbild zu wahren, scheint das fragile Familiengefüge in Wirklichkeit zu zerbrechen.

Österreichs Singer-Songwriter Sensation Soap & Skin, Anja Plaschg, gibt ihr Debüt als Schauspielerin.

Sebastian Meises Spielfilmdebüt wurde dieses Jahr mit dem Großen Diagonale Preis für den besten österreichischen Spielfilm ausgezeichnet.

Zero Killed: Dieses Langfilmdebüt des preisgekrönten Experimentalregisseurs Michal Kosakowski könnte nicht relevanter oder erschreckender sein. Eine Gruppe völlig durchschnittlicher Menschen, ohne kriminellen Hintergrund, lässt sich über ihre ganz privaten Mordfantasien befragen. Sie dürfen diese sogar filmisch gestalten, wenn sie dabei entweder die Rolle des Opfers oder des Täters spielen. Und das tun sie auch. Zu sehen, was dabei herauskommt, wenn ganz gewöhnliche Menschen ihrer Vorstellungskraft keine Fesseln anlegen ist schockierend, mutig, erhellend und harsch.

Bildmaterial finden Sie auf unserer Homepage unter http://www.filmfest-oldenburg.de/presse/downloads/

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen natürlich jederzeit gerne zur Verfügung!

Freundliche Grüße

 

Internationales Filmfest Oldenburg

Presseabteilung

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