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PM12: Tragikomödie „Oh Boy“ eröffnet das 19. Filmfest Oldenburg

24.08.12

Der junge, deutsche Regisseur Jan Ole Gerster beweist mit Oh Boy, dass gutes Kino nicht zwangsläufig aus Hollywood kommen muss. Erfrischend, innovativ und mit souveräner Zurückhaltung zieht der komplett in schwarz-weiß gehaltene Film das Kinopublikum unweigerlich in seinen Bann.

Gersters Debutfilm gelingt es eindrucksvoll die Grundstimmung einer jungen Generation ohne Ziele einzufangen. Oh Boy ist aber auch ein echter Berlin-Film. Gleichzeitig Hommage und Abrechnung mit der Hauptstadt, zeigt der Film Gersters ambivalente Sicht auf ehrliche und authentische Weise. Tom Schilling ist die Rolle des Niko wie auf den Leib geschrieben. Justus von Dohnányi, Michael Gwisdek, Friederike Kempter, Mark Hosemann, Katharina Schüttler, RP Kahl, Inga Birkenfeld und Ulrich Noethen runden das starke Darstellerensemble ab.

Der Film eröffnet am Mittwoch, 12. September, um 19.00 Uhr in der EWE-Arena feierlich das diesjährige 19. Internationale Filmfest Oldenburg. Wie schon im letzten Jahr wurde die EWE-Arena als Kino umfunktioniert und so können weit mehr als 1000 Filmfreunde bei der Premiere dabei sein. Regisseur Jan Ole Gerster wird den Film gemeinsam mit Darstellern in Oldenburg vorstellen. Oh Boy ist eine Produktion von Schiwagofilm und wird von X-Verleih am 1.11.2012 bundesweit in die Kinos gebracht.

Zum Inhalt:

Niko driftet durch Berlin. Sein Studium hat er geschmissen, sein Konto ist gesperrt und er findet nirgends guten Kaffee. Doch für einen echten Slacker ist er eigentlich zu bürgerlich und zu reflektiert. Sein Psychiater macht sich sorgen um seine Stabilität und seine Freundin hält es bei ihm nicht mehr aus. Doch auch als Stadtneurotiker hat Niko keine Chance – er beobachtet zu klug und ruht in sich selbst. Nikos Nichtstun ist provozierend, aufreizend, verzweifelt und melancholisch. Trotzdem durchzieht ein feiner Humor, ein präziser und unverfälschter Blick auf die Situation in Berlin den ganzen Film. Niko beobachtet seine Umwelt, sieht die Außenseiter, die Querköpfe, verzweifelt an den Ignoranten und Besserwissern und gerät dabei unweigerlich, ohne dass er es merkt, immer mehr selbst in die Rolle des Einzelgängers. Erst eine scheinbar zufällige Begegnung und eine Überraschung aus der Vergangenheit sorgen dafür, dass er sich den Konsequenzen seiner Passivität stellen muss. Oh Boy ist bis in die kleinste Nebenrolle mit hervorragenden Charakterdarstellern besetzt und wird von einem smarten Jazz-Soundtrack vorangetrieben.

Bildmaterial finden Sie auf unserer Homepage unter http://www.filmfest-oldenburg.de/presse/downloads/

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen natürlich jederzeit gerne zur Verfügung!

Freundliche Grüße

Internationales Filmfest Oldenburg
Manuel Siebert
Kontakt: +49.441.2178595
presse(at)filmfest-oldenburg.de