PM_01: Kommunale Kürzungspläne bedrohen erneut den Fortbestand des Filmfest Oldenburg

Die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD im Rat der Stadt Oldenburg drängen für die laufende Ratsperiode durch den Beschluss eines Hauhaltspaketes für das Jahr 2012 das Filmfest wieder an den Rand seiner Existenz. Von den im Verwaltungsentwurf veranschlagten 95.000 Euro Förderung will die rot-grüne Ratsmehrheit gleich 45.000 Euro einsparen. Margrit Conty (SPD), Vorsitzende des Finanzausschuss, argumentierte, dass eine Förderung von 3 Euro pro Besucher ausreichend wäre.  

Torsten Neumann, Leiter des Festivals, äußert bezüglich der Aussage der Kommunalpolitikerin:  „Es ist allseits bekannt, das Kultur mit einem vielfachen an Fördermitteln „pro Besucher“ bezuschusst wird. Selbst die von der Verwaltung veranschlagte Förderung, auf diese Denkweise umgebrochen, etwa 6 Euro pro Besucher, liegt da weit unter allem Vergleichbaren, was es in Sachen Filmfestivals, Theater, Museen gibt. Vorausgesetzt, Frau Conty sind die Durchschnittswerte von Kulturförderung andernorts bewusst, ist das eine Anmerkung von erschreckender Geringschätzigkeit, die sich mir lediglich wie ein persönliches Desinteresse an regionaler Kultur erschließt. Dem Aufwand-Nutzen-Faktor des Filmfestivals wird das bei weitem nicht gerecht.“

Neumann stellt hierzu eine Gegenrechnung auf. Das Festival hat im Jahr 2011 einen Betrag von über 220.000 Euro direkt in Oldenburg ausgegeben. Auf die letztjährige Fördersumme umgerechnet, wurden vom Festival für jeden Euro Förderung 3 Euro in die hiesige Wirtschaft reinvestiert. Mit anderen Worten, nicht nur kulturell, auch wirtschaftlich gesehen ist das Filmfest ein Gewinn für die Stadt.

„Durch eine derartige Kürzung wird der Fortbestand des Festivals wissentlich aufs Spiel gesetzt“, so Neumann, „denn hiermit ist die Weiterarbeit auf dem erreichten Niveau nicht zu verantworten. Die Auswirkungen einer solchen Kürzung haben wir in ausführlichen Gesprächen vor zwei Jahren hinreichend dargestellt. Das vergangene Festival hat aus der Krise 2010 gelernt, neue Wege des Wachstums auch dank erneuter Mittelanhebung gefunden. Eine derartige Mittelkürzung für ein wachsendes Kultur-Unternehmen, das hohe regionale Netzwerkeffekte erzielt, wäre hochgradig kontraproduktiv. Damit käme die Kürzung keiner besseren Verwendung der Steuermittel gleich, sondern einer Verschwendung vorher sinnvoll investierter Mittel und würde einen starken Wohlfahrtsverlust der Stadt Oldenburg und seiner Bürger bedeuten. Ein 2013 wird es so für das Festival in Oldenburg nicht geben.“

Am 19. März wird der Haushalt in einer Ratssitzung verabschiedet. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Mitteilung des Filmfest Oldenburg in Ihren Medien berücksichtigen, um die Konsequenzen einer solchen Entscheidung noch im Vorfeld der Ratssitzung ins Bewusstsein zu rücken.

PM_23: Bilanz

Oldenburg wird volljährig

Das Filmfest Oldenburg zieht zum 18. Mal positive Bilanz: Über 15.000 Besucher sahen hochkarätiges Programm

Nach fünf ereignisreichen Festivaltagen mit 8 Weltpremieren, 9 Internationalen Premieren, 3 Europapremieren, 17 Deutschlandpremieren aus 55 Filmen ging am Sonntag das Filmfest Oldenburg mit vielen begeisterten Besuchern und neuem Besucherrekord erfolgreich zu Ende.

Feierlich eröffnet wurde das Festival mit der Komödie „Kein Sex ist auch keine Lösung“ von Torsten Wacker am Mittwochabend mit mehr als 1.300 Zuschauern in Oldenburgs EWE Arena – präsentiert von den Darstellern Stephan Luca, Anna Thalbach, Armin Rohde und Janin Reinhardt.
Nach der Preisverleihung und der Premiere des Films „Anduni – Fremde Heimat“ in Anwesenheit des Hauptdarstellers Florian Lukas ging das 18. Internationale Filmfest Oldenburg am Sonntagabend zu Ende.

„Dr. Ketel“ von Linus de Paoli erhielt den Jurypreis „German Independence Award – Bester Deutscher Film“. Die internationale Jury, bestehend aus Matthew Modine, Radley Metzger, Ildi Toth Davy, Soopum Sohn und Matteo Lovadina, begründeten ihre Entscheidung: „Ein Film, der sich traut, das Filmemachen mit einer schieren Abenteuerlust zu erkunden und sich dabei nicht scheute, Grenzen von Erzählkonventionen des Kinos zu erweitern.“
Der „German Independence Award – Publikumspreis“ - überreicht durch Peter Göttelmann, Marketingleiter der EWE AG - ging an „Happy New Year“ von K. Lorrel Manning mit Michael Cuomo in der Hauptrolle, die auch den Preis entgegennahmen.
Regisseur Markus Engel konnte für seinen Film „Der letzte Gast“ den Preis für den Besten Kurzfilm entgegennehmen. Eine besondere Erwähnung erhielt „15 Summers Later“ von Pedro Collantes.

Ein weiterer Höhepunkt des Filmfest-Programms bildete die Deutschlandpremiere der US-spanischen Koproduktion „The Way“ von Emilio Estevez in Anwesenheit von Deborah Kara Unger und Yorick van Wageningen in der voll besetzten St. Lamberti-Kirche. Das Filmfest zeigte zum ersten Mal einen Film in der Lamberti-Kirche und wurde von einem begeisterten Publikum belohnt, das den Film mit Standing Ovations würdigte.

Zu den zahlreichen Programmhighlights zählten „Brawler“, die fulminante Regiearbeit von Chris Sivertson über ein Brüderpaar, die ihre Rivalität um eine Frau in einem illegalen Schaukampf, meisterlich choreographiert, ausfechten. Filip Tegstedt zeigte seinen Überraschungserfolg „Marianne“, der suggestiv und sensibel ein reales Familiendrama mit mythischen Anklängen an Geister und Trolle erzählt. Henry Barrials „Pig“ leistete als dystopischer Science-Fiction-Film von Format seinen Beitrag zur Programmvielfalt. Robbie Pickerings Regiedebüt „Natural Selection“, der bereits beim texanischen South by Southwest Festival etliche Hauptpreise abräumte, überzeugte das Oldenburger Publikum als persiflierendes Portrait christlichen Fanatismus in Form eines Roadmovies. 

Als Gäste konnte das diesjährige Festival unter anderem Matthew Modine, Deborah Kara Unger, Inger Nilsson, Ted Kotcheff, Roger Fritz, Mark Polish, Arthur Brauss, Radley Metzger, Bela B. Felsenheimer, Stephan Luca, Anna Thalbach, Armin Rohde, Janin Reinhardt, Kostja Ullmann, Ken Duken, Florian Lukas, Marc Senter, Nathan Grubbs, Chris Sivertson, Noémie Merlant und Burak Yigit in Oldenburg begrüßen.

PM22_Preisverleihung

Gewinner: v.l. Linus und Anna dePaoli für "Dr. Ketel" und K. Lorrel Manning und Michael Cuomo für "Happy New Year"

Preisträger des 18. Internationalen Filmfest Oldenburg stehen fest
 
„German Independence Award – Bester Deutscher Film“ an „Dr. Ketel“ von Linus de Paoli.
„Happy New Year“ von K. Lorrel Manning gewinnt Publikumspreis.
„Der letzte Gast“ von Markus Engel als „Bester Kurzfilm“ ausgezeichnet, eine besondere Erwähnung erhält „15 Summers Later“ von Pedro Collantes.
Neuer Darstellerpreis für „Hervorragende schauspielerische Leistung“ an Maja Schöne in der „Der Brand“.
 

Mit mehr als 14.500 internationalen Gästen und Besuchern ging das 18. Internationale Filmfest Oldenburg heute Abend mit der Verleihung der „German Independence Awards“ erfolgreich zu Ende. Die Retrospektive war dem kanadischen Filmemacher Ted Kotcheff gewidmet. Roger Fritz wurde mit einem Tribute geehrt.

Gewinner des „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ ist „Dr. Ketel“ von Linus de Paoli. Die mit 4.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde von Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner und den Mitgliedern der internationalen Jury mit Matthew Modine, Radley Metzger, Ildi Toth Davy, Soopum Sohn und Matteo Lovadina überreicht. Anna und Linus de Paoli, die mit zahlreichen Mitgliedern Ihres Teams nach Oldenburg gereist waren, nahmen gemeinsam mit ihren Darstellern Ketel Weber, Burak Yigit und der Oldenburgerin Franziska Rummel den Preis entgegen. In der Jurybegründung heißt es: „Ein Film, der sich traut, das Filmemachen mit einer schieren Abenteuerlust zu erkunden und sich dabei nicht scheute, Grenzen von Erzählkonventionen des Kinos zu erweitern.“
Die Jury ehrt in diesem Jahr erstmals die Schauspielerin Maja Schöne („Der Brand“) mit dem neu ins Leben gerufenen „German Independence Award – Hervorragende schauspielerische Leistung“.

Das Publikum wählte „Happy New Year“ zum besten Film. Regisseur K. Lorrel Manning und sein Darsteller Michael Cuomo nahmen den „German Independence Award – Publikumspreis“ von Peter Göttelmann, Marketingleiter EWE Oldenburg, entgegen. Mit Michael Cuomo in der Hauptrolle als schwer traumatisierter Afghanistan-Rückkehrer zeigt „Happy New Year“ mitreissend und berührend, dass die tiefsten Wunden des Krieges in der Seele liegen. Der von der EWE AG gesponserte Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Regisseur Markus Engel konnte für seinen Film „Der letzte Gast“ von der Kurzfilm-Jury mit  Arthur Brauss, Pia Marais und Frank Fokke Eden den Preis für den Besten Kurzfilm entgegennehmen. „Der Film entwickelt eine Atmosphäre der Authentizität, die die Zuschauer in die Geschichte hineinzieht und jede ihrer Wendungen gespannt verfolgen lässt“, begründete die Jury ihre Entscheidung. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert. Eine besondere Erwähnung erhält „15 Summers Later“ von Pedro Collantes.


Seinen Abschluss feierte das 18. Internationale Filmfest Oldenburg mit „Anduni – Fremde Heimat“ in Anwesenheit des Hauptdarstellers Florian Lukas.

PM_20: Sternvergabe

Fünfter Stern auf der OLB-Star-Promenade


Der diesjährige Jurypräsident Matthew Modine wurde mit einem Stern auf der „OLB- Star-Promenade“ geehrt.

Gemeinsam mit dem stellvertretenden Sprecher des OLB-Vorstands Dr. Peter Schinzing, dem OLB-Vorstandsmitglied Dr. Stefan Friedmann und dem Festivalleiter Torsten Neumann enthüllte Matthew Modine seinen Stern auf der Oldenburger Star-Promenade.

Seinen großen Durchbruch feierte der amerikanische Schauspieler und Regisseur in der Hauptrolle des oscarnominierten Kriegsfilms „Full Metal Jacket“ von Kultregisseur Stanley Kubrick. In dem mehrfach ausgezeichneten Film „Birdy“ von Alan Parker verarbeitet er als Hauptfigur seine traumatischen Kriegserlebnisse aus Vietnam. Neben seinen Kollegen Al Pacino, Dennis Quaid, Cameron Diaz und Jamie Foxx glänzte Modine in dem Film „Any Given Sunday“. Um nach Oldenburg zu kommen, nimmt sich Matthew Modine extra eine kurze Auszeit vom Dreh der neuesten Batman-Verfilmung „The Dark Knight Rises“. Beim Filmfest Oldenburg übernimmt Matthew Modine den diesjährigen Jury-Vorsitz und präsentiert seinen Kurzfilm „Jesus was a Commie“.

Mit der Stern-Verleihung legt die Oldenburgische Landesbank (OLB) als langjähriger Hauptsponsor des Filmfest Oldenburg den Grundstein für eine echte Star-Promenade. Der erste Stern wurde 2007 an Stacy Keach verliehen. Weitere Sternenträger sind Seymour Cassel, Peter Lohmeyer und Deborah Kara Unger, die dieses Jahr erneut das Festival mit ihrer Anwesenheit beehrt.

PM_19: Erfolg Eröffnungsgala

PM_19: Eröffnung des 18. Filmfest vor 1.200 Gästen ein voller Erfolg


Großer Applaus und Standing Ovations für die Weltpremiere von „Kein Sex ist auch keine Lösung“. EWE Arena wurde erfolgreich als Kino eingeweiht.
Die Eröffnung des 18. Internationalen Filmfest Oldenburg am 14. September in der EWE Arena war ein grandioser Erfolg – knapp 1.200 Gäste feierten mit Stars wie Armin Rhode, Stephan Luca, Anna Thalbach, Janin Reinhardt, Mia Morgowski, Ted Kotcheff, Matthew Modine und Deborah Kara Unger, die vorher auf dem 20 Meter-langen Roten Teppich von der zahlreich anwesenden Presse begrüßt wurden. Weitere prominente Namen auf der üppigen Gästeliste waren Radley Metzger, Soopum Sohn, Arthur Brauss, Marc Senter, Nathan Grubbs, Buddy Giovinazzo, Tim Trachte, Henry Barrial, Rudolf Martin uvm.


Nach der feierlichen Eröffnung durch Festivalleiter Torsten Neumann, Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwander, dem Mitglied des Landtags und Minister a.D. Lutz Stratmann und der US-amerikanischen Generalkonsulin Inmi Kim Patterson, wurde der diesjährige Festival-Trailer „Revertigo“ mit Deborah Kara Unger in der Hauptrolle, der erstmals unter der Regie von Festivalleiter Torsten Neumann realisiert wurde, vorgeführt.


Daraufhin präsentierte der diesjährige Jury-Präsident Matthew Modine seinen Kurzfilm „Jesus was a Commie“ in einer Deutschlandpremiere einem begeisterten Publikum. Der Eröffnungsfilm „Kein Sex ist auch keine Lösung“, der im Anschluss lief, wurde vom Publikum mit zahlreichen Szenenapplaus und anschließenden Standing Ovations gefeiert.


Der glanzvollen Bühnenpräsentation im Anschluss an die Vorführungen folgte in der EWE-Arena ein Empfang mit allen beteiligten Filmfestgästen, Sponsoren und Oldenburger Filmbegeisterten.

PM_18: Closing Night

Filmfest Oldenburg schließt mit „Anduni – Fremde Heimat“ - Einladung zur feierlichen Preisverleihung und Closing Night

Bei der feierlichen Preisverleihung werden die Gewinner des „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ sowie des Publikums- und des Kurzfilmpreises bekannt gegeben

Im Rahmen Ihrer Berichterstattung laden wir Sie herzlich ein zur Verleihung
des German Independence Award – Bester Deutscher Film,
des German Independence Award – Publikumspreis
und des Kurzfilmpreises

bei der Closing Night am Sonntag, 18. September, im CinemaxX 5, Stau 79-85
ab 17.30 Uhr:    Akkreditierung am Pressecounter
ab 18.00 Uhr:     Ankunft der Gäste am Roten Teppich, Fotocall
19.00 Uhr: Beginn der Gala
ca. 20.00 Uhr: Filmbeginn

Die Closing Night beginnt um 19.00 Uhr mit der feierlichen Preisverleihung:
Die Mitglieder der internationalen Jury vergeben zusammen mit dem Oldenburger Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner den mit 4.000 Euro dotierten „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ an den Gewinnerfilm. Der mit 2.000 Euro ausgestattete Publikumspreis wird von Peter Göttelmann, Leiter des EWE Marketings, an den Publikumsliebling aus der Independent-Reihe überreicht.

Im Anschluss an die Preisverleihung wird der diesjährige Abschlussfilm „Anduni – Fremde Heimat“ mit Florian Lukas („Keine Lieder über Liebe“, „Good Bye, Lenin“, „Absolute Giganten“) und Irina Potapenko („Die kommenden Tage“) vorgeführt.
Regisseurin Samira Radsi erzählt in ihrem Film, der am 01. Dezember bundesweit in den deutschen Kinos startet, mit kraftvollen Bildern die tragikomische Geschichte einer zwischen ihren armenisch-türkischen Wurzeln und der eigenen Selbstverwirklichung stehenden Frau.

PM_17: Twittamentary

Special Event auf dem Filmfest Oldenburg - Twittamentary

Wirtschaftsförderung und das Filmfest Oldenburg verstärken ihre Kooperation mit der  Weltpremiere von „Twittamentary“ mit Live Tweet Q & A

Nach dem "Speed Pitching" letztes Jahr findet 2011 wieder ein gemeinsames Special Event statt, mit dem die Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaftsförderung und dem Filmfest Oldenburg weiter ausgebaut wird: „Twittamentary“ ist Film, Event und Experiment. Und auch die Filmvorführung in Oldenburg wird durch ein interaktives Live Tweet Q & A ergänzt, das nicht nur im Anschluss des Screenings stattfinden wird. Auch während der Vorstellung können die Follower und Zuschauer ihre Eindrücke und Gedanken via Twitter teilen, welche separat projiziert werden. Die Besucher im Kino, aber auch Follower aus der ganzen Welt können per Twitter daran teilnehmen und live ihre Fragen stellen.

Der Dokumentarfilm „Twittamentary“ greift den open source-Gedanken des Internets, des Microbloggings und der sozialen Netzwerke auf: Twitter-User wurden aufgefordert, ihre Geschichten über die Film-Website einzureichen. Daraufhin akquirierte Regisseurin Tan Siok Siok via Twitter ihr Produktionsteam und unternahm auf Basis der Einreichungen eine Reise quer durch die USA. Dabei interviewte sie eine große Bandbreite an Twitter-Usern: vom Reisejournalisten, der zum „twilebrity“ wurde, über eine obdachlose Frau, die zum twittern in öffentliche Bibliotheken geht, hin zur Prostituierten, die sich durch das Medium von ihren Freiern orten lässt.

Tan Siok Siok blickt hinter die Fassade des Hypes und erkundet die menschliche Dimension dessen, wie sich Lebenswege als Resultat von Begegnungen auf Twitter kreuzen, geprägt und verändert werden. „Twittamentary“ enthüllt damit die gesellschaftsformende Kraft sozialer Netzwerke.

Das Screening von „Twittamentary“ findet am Freitag, 16.September um 17.00 Uhr im EWE Forum Alte Fleiwa statt. Der Eintritt ist frei!

Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von cre8 Oldenburg, der Wirtschaftsförderung Oldenburg sowie der Initiative des Landes Niedersachsen ikn2020.
Wir danken den Förderern für die Ermöglichung dieses Events.

PM_16: St.-Lambertikirche

Filmfest-Gala und Verleihung der Ehrenpreise in neuer Spielstätte

Die St. Lamberti-Kirche wird im Rahmen der feierlichen Filmfest-Gala das erste Mal zur Spielstätte des Filmfest Oldenburg. Ted Kotcheff und Roger Fritz erhalten Ehrenpreise. „The Way“ führt über den Jakobsweg nach Santiago de Compostela.

Im Rahmen Ihrer Berichterstattung laden wir Sie herzlich ein zur Filmfest-Gala
in der St. Lamberti-Kirche, Am Markt 17
am Freitag, 16. September
19.00 Uhr: Akkreditierung am Pressecounter
ab 19.30 Uhr:     Ankunft der Gäste am Roten Teppich,
Fotocall und Kurzinterviews
20.30 Uhr: Beginn der Gala
ca. 22.30 Uhr: Ende der Gala

Im Rahmen der Filmfest-Gala in der St. Lamberti-Kirche wird am Freitag, 16. September 2011, der „German Independence Honorary Award“ an die Ehrengäste Ted Kotcheff und Roger Fritz durch Oldenburgs Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner und Festivalleiter Torsten Neumann überreicht. Ted Kotcheff wird dieses Jahr auf dem Filmfest Oldenburg mit einer Retrospektive und Roger Fritz mit einem Tribute geehrt.
Nach der feierlichen Vergabe der Ehrenpreise wird Emilio Estevez‘ Vater-Sohn-Geschichte „The Way“ als Deutschlandpremiere vorgeführt. Der Film wird von den Darstellern Deborah Kara Unger und Yorick van Wageningen, die neben Martin Sheen und Emilio Estevez zum fulminanten Ensemble gehören, präsentiert. Die berührende Vater-Sohn-Geschichte widmet Regisseur und Hauptdarsteller Emilio Estevez seinem Vater Martin Sheen, der in dem Film auch die Vaterrolle übernommen hat. Der Film startet im Frühjahr 2012 bundesweit im Verleih von Koch Media.

Weitere prominente Gäste wie Schauspieler Ken Duken, der auf dem diesjährigem Filmfest seinen Film „My Last Day Without You“ vorstellt sowie die Pippi Langstrumpf-Darstellerin Inger Nilsson, die ihren neusten Film „Eiserne Hochzeit" von Regisseur Anno Saul präsentiert, werden anweisend sein.
Außerdem die beiden Polish-Brüder Michael und Mark, die mit ihrem Film „For Lovers Only" bereits zum viertel Mal das Filmfest Oldenburg besuchen.

PM15_Sternvergabe

Fünfter Stern auf der OLB-Star-Promenade


Der diesjährige Jurypräsident Matthew Modine enthüllt am Donnerstag, den 15. September 2011, um 11.00 Uhr seinen Stern auf der „OLB- Star-Promenade“.

Im Rahmen des 18. Internationalen Filmfest Oldenburg laden wir Sie herzlich ein zur Berichterstattung am

Donnerstag, 15. September 2011,
um 11.00 Uhr (Ende ca. 12.00 Uhr)
Enthüllung fünfter Stern auf der OLB-Star-Promenade
Gottorpstr. 23-27

Gemeinsam mit dem OLB-Vorstand und dem Festivalleiter Torsten Neumann enthüllt Matthew Modine seinen Stern auf der Oldenburger Star-Promenade.

Seinen großen Durchbruch feierte der amerikanische Schauspieler und Regisseur in der Hauptrolle des oscarnominierten Kriegsfilms „Full Metal Jacket“ von Kultregisseur Stanley Kubrick. In dem mehrfach ausgezeichneten Film „Birdy“ von Alan Parker verarbeitet er als Hauptfigur seine traumatischen Kriegserlebnisse aus Vietnam. Neben seinen Kollegen Al Pacino, Dennis Quaid, Cameron Diaz und Jamie Foxx glänzte Modine in dem Film „Any Given Sunday“. Um nach Oldenburg zu kommen, nimmt sich Matthew Modine extra eine kurze Auszeit vom Dreh der neuesten Batman-Verfilmung „The Dark Knight Rises“. Beim Filmfest Oldenburg übernimmt Matthew Modine den diesjährigen Jury-Vorsitz und präsentiert seinen Kurzfilm „Jesus was a Commie“.

Mit der Stern-Verleihung legt die Oldenburgische Landesbank (OLB) als langjähriger Hauptsponsor des Filmfest Oldenburg den Grundstein für eine echte Star-Promenade. Der erste Stern wurde 2007 an Stacy Keach verliehen. Weitere Sternenträger sind Seymour Cassel, Peter Lohmeyer und Deborah Kara Unger, die dieses Jahr erneut das Festival mit ihrer Anwesenheit beehrt.

PM_14: JVA-Filmreihe

Die diesjährige Filmreihe in der JVA Oldenburg - prominente Gäste und außergewöhnliche Filme

Ken Duken eröffnet mit seinem neuen Film „My Last Day Without You“ das diesjährige JVA-Kino.
 Staatssekretär im Niedersächsischen Justizministerium Dr. Jürgen Oehlerking zu Gast.

Freitag, 16.09.2011:
Die Filmreihe in der JVA wird durch Staatssekretär im Niedersächsischen Justizministerium Dr. Jürgen Oelerking und den Leiter der JVA Oldenburg Gerd Koop  und Festivalleiter Torsten Neumann eröffnet.
Die Europapremiere von „My Last Day Without You“ leitet um 15.30 Uhr die Filmreihe offiziell ein. Ken Duken und Nicole Beharie spielen die Hauptrollen in der romantischen Liebesgeschichte, in der zwei Menschen aus unterschiedlichen Kulturen in New York aufeinander treffen und ihrem gemeinsamen Schicksal folgen. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit und startet am 15. Dezember 2011 deutschlandweit in den Kinos. Der Film wird von Hauptdarsteller Ken Duken, der 2009 für „Distanz“ beim 16. Filmfest Oldenburg mit dem „German Independence Award“ ausgezeichnet wurde, sowie Regisseur Stefan Schaefer in der JVA persönlich vorgestellt.
 
Samstag, 17.09.2011:
Am Samstag folgt ein Doppelschlag: Um 14.30 Uhr läuft Emilio Estevez‘ Familiengeschichte „The Way“, der am Abend zuvor in der St. Lamberti-Kirche Deutschlandpremiere feiert. Der Film wird von der kanadischen Schauspielerin Deborah Kara Unger, die neben Martin Sheen, Yorick van Wageningen und Emilio Estevez zum fulminanten Ensemble gehört, präsentiert. Die berührende Vater-Sohn-Geschichte widmet Regisseur und Hauptdarsteller Emilio Estevez seinem Vater Martin Sheen, der in dem Film auch die Vaterrolle übernommen hat.
Um 17.00 Uhr führt Österreichs Oscar-Anwärter „Atmen“ in eine Jugendstrafanstalt. Der österreichische Schauspieler und Neuregisseur Karl Markovics zeigt mit seinem Debüt ein außergewöhnliches Stück Sozialrealismus: Der neunzehnjährige Roman Kogler (Thomas Schubert) steht kurz vor seiner möglichen vorzeitigen Haftentlassung aus der Jugendstrafanstalt hat jedoch schlechte Karten - verschlossen, einzelgängerisch, ohne familiären Anschluss, scheint er für eine Sozialisierung unfähig. „Atmen“ kommt am 08. September 2011 im ThimFilm Verleih in die deutschen Kinos.

Sonntag, 18.09.2011:
Den Abschluss der JVA-Reihe bildet Ted Kotcheffs „First Blood“. Um 14.30 Uhr wird dieser Filmklassiker, bei uns besser unter dem Titel „Rambo“ bekannt, sicherlich nicht nur die Häftlinge der JVA, sondern auch das Publikum begeistern: Hauptfigur John Rambo hat nicht nur einen Krieg, sondern auch den Sinn seines Lebens verloren. Ohne Hoffnung landet er schließlich in einer Kleinstadt und wird verhaftet. Ab jetzt eskaliert die Situation nach und nach und der Krieg hält Einzug in die Heimat. Regisseur Ted Kotcheff lässt es sich nicht nehmen, sein melancholisches Porträt über das Amerika der 80er Jahre persönlich in der besonderen Atmosphäre der Oldenburger JVA zu präsentieren.

Nach wie vor ist Oldenburg weltweit das einzige Festival, das sein reguläres Programm in einem Gefängnis zeigt. Dahinter steht der Gedanke, nicht nur den Gefängnisinsassen im Zuge ihrer Resozialisierung ein kulturelles Angebot zu machen, sondern auch den normalen Besuchern des Festivals Einblicke in die Gefängniswelt zu gewähren. Das Festival möchte eine Brücke zwischen dieser Innen- und Außenwelt schlagen und damit darauf aufmerksam machen, dass straffällig gewordene Menschen nach Verbüßung ihrer Strafe wieder ein Teil der Gesellschaft sind.

PM_13: Einladung Eröffnungsgala

„Kein Sex ist auch keine Lösung“ - Einladung zur Eröffnungsgala

Die große Eröffnungsgala findet am 14. September 2011 erstmals in der EWE Arena statt. U.a. werden als Gäste erwartet: Stephan Luca, Anna Thalbach, Janin Reinhardt, Matthew Modine, Ted Kotcheff, Roger Fritz, Seymor Cassel, Deborah Kara Unger uvm.

Das 18. Internationale Filmfest Oldenburg lädt Sie herzlich ein zur Berichterstattung:

Eröffnungsgala in der EWE Arena
am Mittwoch, 14. September 2011
ab 18.00 Uhr: Akkreditierung am Pressecounter
ab 18.30 Uhr: Ankunft der Gäste am Roten Teppich, Fotocall und Kurzinterviews
19.00 Uhr: Beginn der Gala
ca. 22.00 Uhr: Ende der Filmvorführung
0.00 Uhr: Ende der Gala

Im Rahmen der Eröffnungsgala in der EWE Arena wird am Mittwoch, 14. September 2011, das 18. Internationale Filmfest Oldenburg mit der Weltpremiere des Films „Kein Sex ist auch keine Lösung“ feierlich eröffnet. Zur Vorführung werden Regisseur Torsten Wacker sowie die Darsteller Stephan Luca, Anna Thalbach und Janin Reinhardt auf dem Roten Teppich erwartet.
Festivalleiter Torsten Neumann wird das Filmfest gemeinsam mit Oldenburgs Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner, dem Mitglied des Landtags und Minister a.D. Lutz Stratmann und der amerikanischen Generalkonsulin Imni Kim Patterson eröffnen.
Vor dem Eröffnungsfilm gibt es in diesem Jahr erstmals einen Kurzfilm zu sehen: „Jesus was a Commie“, das neue Werk von Jury-Präsident Matthew Modine, feiert seine Europapremiere bei der Eröffnungsgala und wird persönlich von ihm vorgestellt.
Prominente Gäste sind neben den Ehrengästen Ted Kotcheff und Roger Fritz u.a. Radley Metzger, Soopum Sohn, Arthur Brauss, Pia Marais, Marc Senter, Nathan Grubbs, Buddy Giovinazzo, Tim Trachte, Henry Frank Barrial, Rudolf Martin uvm.
Im Anschluss an die Vorführung möchten wir Sie herzlich zur Eröffnungsgala in der EWE Arena einladen.
Vor Beginn der Veranstaltung gibt es in der EWE Arena die Möglichkeit, Kurzinterviews mit den anwesenden Gästen zu führen. Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung vorab bis Dienstag, den 13. September, mit dem beiliegenden Akkreditierungsformular bei uns an. Eine aktualisierte Gästeliste erhalten Sie Anfang nächster Woche von uns.

PM_12: Abschlussfilm und weitere Highlights

Abschlussfilm beim 18. Internationalen Filmfest Oldenburg: Irina Potapenko in "Anduni - Fremde Heimat"

Auch in diesem Jahr freut sich Oldenburg wieder auf zahlreiche Premieren, ein internationales Staraufgebot, anregende Filmgespräche und auf unvergessliche Momente. Das komplette Programm steht fest, aus dem einige Highlights vorgestellt werden:

Als Abschlussfilm präsentiert Oldenburg deutsch-türkisches Kino: Samira Radsis Kinodebüt „Anduni – Fremde Heimat“ ist eine tragikomische Geschichte, die die ständige Suche nach der eigenen Identität dokumentiert. „Anduni – Fremde Heimat“ wurde beim Max-Ophüls-Preis 2011 uraufgeführt und erhielt dort den Förderpreis der DEFA-Stiftung. Am 1. Dezember läuft er im Verleih von Filmlichter in den deutschen Kinos an.

Henry Barrials „Pig“ ist ein Puzzle: Ein Mann wacht allein in der Wüste auf, seine Hände gefesselt, er weiß nicht, wer er ist und wie er überhaupt dorthin kam. Für diese verschachtelte Suche nach der eigenen Identität hat sich Barrial vom brutalen Vorgehen der CIA inspirieren lassen; und nicht ohne Grund gewann er den Preis für den besten Langfilm beim London International Festival of Science Fiction and Fantasy.

„Hellacious Acres: the Case of John Glass” ist ein apokalyptischer Alptraum: Protagonist John Glass wird aus einem Kälteschlaf geweckt, nachdem die menschliche Zivilisation ausgelöscht wurde. Seine Mission ist nichts Geringeres, als die allerletzte Chance auf das Überleben der Menschheit zu sichern. Regisseur Pat Tremblay ist so düster und hintergründig, dabei aber immer schräg und humorvoll und von cleveren Wendungen vorangetrieben, dass man auf diese Reise ins Ich, den „Self Sector“, nur zu gerne mitgeht.

In „Natural Selection“ muss Robbie Pickerings Protagonistin Linda auf dem Weg zur Vergebung und Befreiung einige ungeplante Umwege machen. Erst quält sich Linda durch ihre Ehe, erfährt, dass sie unfruchtbar ist, und dann erleidet ihr Ehemann noch einen Herzanfall bei der Samenspende, was die gläubige Christin aufbrechen lässt, um den gezeugten Stiefsohn zu finden. „Natural Selection“ feiert beim Filmfest Oldenburg seine Europapremiere und wurde bereits auf dem SXSW Festival mit sieben Hauptpreisen ausgezeichnet.

„Freerunner“ ist neunzig Minuten Adrenalin pur: eine Gruppe junger Free Runner wacht in einem Raum auf und stellt fest, dass jemand Bomben an ihren Hälsen angebracht hat. Ab jetzt heißt es: Rennen! Lawrence Silversteins Film über Free Running, die Bad Ass Variante des mittlerweile überaus populären Parkours, feiert in Oldenburg Weltpremiere. In einer Gastrolle ist der Altmeister des Indiekinos, Seymor Cassel, zu sehen.

Ein großartiger José Garcia lernt in „At Gino‘s“ als insolventer Pizzeriabesitzer Gino Roma, wie schnell die jahrelang verdrängten italienischen Gene der Mafia-Familie wieder hervorkommen. Denn Ginos im Sterbebett liegender Onkel, ein bekannter Mafia-Boss, möchte dem Sprössling Millionen hinterlassen, unter einer Bedingung: Der in Brüssel lebende, bisher in keinster Weise kriminell auffällige Gino, muss sich als echtes Mitglied der Mafia-Familie erweisen. Samuel Benchetrits Mischung aus Komödie, Tragödie, Slapstick und Sozialkritik feiert in Oldenburg seine Deutschlandpremiere.

Ihres spirituellen Daseins überdrüssig, begeben sich zwei namenslose Gespenster auf den Jakobsweg, um das Finis terrae - das Ende der Welt – zu erreichen. Dort wollen die beiden hin, ob zu Fuß, per Pferd oder auch im Rollstuhl. Denn, so ein Orakelspruch, am Ende der Welt könnte den Geistern der Übertritt zurück ins Leben gelingen. In Sergio Caballeros „Finisterrae“ begeistern die beiden schlicht in zwei Bettlaken gehüllten Geister mit Situationskomik, Sozialkritik und Originalität á la Monty Python.

Chris Sivertsons „Brawler“ trägt die Untergrund-Kampfsportszene Mississippis direkt in die Oldenburger Kinos. Der Film ist eine harte, derbe Geschwistergeschichte über sportliche Rivalität und unerfüllte Liebe. Die scharfäugigen Beobachtungen und eine direkte wie auch überraschende Story überzeugte bereits das Publikum auf dem Fantasia International Film Festival. In Oldenburg feiert „Brawler“ seine Europapremiere.

Die Dokumentation „Twittamentary“ ist filmmaking 2.0: Internet, Microblogging und soziale Netzwerke stehen im Mittelpunkt. Regisseurin Tan Siok Siok forderte Twitter-User auf, Geschichten und Videos auf ihrer Website einzureichen, auf deren Grundlage sie eine Tour quer durch die USA unternahm. Auf ihrer Reise geht sie dem Phänomen der virtuellen Freundschaften und der gesellschaftsformenden Kraft sozialer Netzwerke auf den Grund.

Das Filmfest Oldenburg in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung und cre8 Oldenburg veranstaltet zur Weltpremiere von „Twittamentary“ ein außergewöhnliches Event: Nach der Filmvorstellung wird Regisseurin Tan Siok Siok sich den Fragen des Publikums stellen – und zwar aus aller Welt. Denn das Q&A wird zum Tweet-Event gemacht, in dem Fans über den ganzen Globus Fragen über Twitter an die Regisseurin vor Ort stellen können.

Seit Montag, dem 05.09. ist der Kartenvorverkauf online auf www.filmfest-oldenburg.de und unter der Tickethotline (0180) 50 40 300 (0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend) sowie an allen ADticket-VVK-Stellen im vollen Gange. Karten für Kinovorstellungen gibt es zudem in der Kulturetage (Bahnhofstraße 11; Tel: 0441 – 9248050) oder bei der Oldenburg Tourist Information
(Kleine Kirchenstraße 10; Tel: 0441 – 3616130). Karten für Sonderveranstaltungen und Parties gibt es nur in unserem Festival Center in der Kulturetage. Karten für die Eröffnungs-Nacht in der EWE-Arena
am 14. September können ebenfalls an den angegebenen Vorverkaufsstellen erworben werden.

PM_11: OLB-Preview

Einladung zur OLB-Preview  

Die Trailer-Show in der Oldenburgische Landesbank gewährt Einblick in das Festivalprogramm


Im Rahmen des Filmfest-Empfangs der Oldenburgische Landesbank AG (OLB) möchten wir Sie herzlich dazu einladen, gemeinsam die mit Spannung erwarteten ersten Trailer aus dem diesjährigen Festival-Programm zu sehen. Im Anschluss daran bietet die OLB-Preview die Gelegenheit, sich bei Drinks und Snacks über das Programm und die vorgestellten Filme auszutauschen. Die OLB-Preview findet statt am:
Montag, dem 5. September 2011, ab 18:00 Uhr
in der Oldenburgische Landesbank
Gottorpstraße 23-27   
26122 Oldenburg

Die Veranstaltung ist für Publikum geöffnet. Wir möchten Sie daher bitten, auf die Preview in Ihren Medien hinzuweisen. Der Eintritt ist frei.
Festivalleiter Torsten Neumann wird Highlights aus dem Programm vorstellen, erste Gäste ankündigen und über Sonderreihen, Specials und Hintergründe informieren. Bei der anschließenden Trailer-Show können Sie sich dann selbst ein Bild vom Filmprogramm des 18. Filmfest Oldenburg machen. Zudem wird es auch in diesem Jahr eine Kartenverlosung unter allen Gästen der Preview für die begehrtesten Veranstaltungen geben.
Das Filmfest-Team ist im Vorfeld mit einem Fotografen durch die Stadt gezogen, um preisverdächtige Oscar-Posen mit Oldenburgern einzufangen. Diese Fotos wurden auf unserer Facebook-Seite (www.facebook.com/Filmfestpose2011) online gestellt und die Facebook-User  konnten für das beste Bild voten. Die beste Siegerpose wird bei der OLB-Preview bekannt gegeben.

Am 05.09. beginnt der Kartenvorverkauf online auf www.filmfest-oldenburg.de und unter der Tickethotline (0180) 50 40 300 (0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend) sowie an allen ADticket-VVK-Stellen. Karten für Kinovorstellungen gibt es zudem in der Kulturetage (Bahnhofstraße 11; Tel: 0441 – 9248050) oder bei der Oldenburg Tourist Information (Kleine Kirchenstraße 10; Tel: 0441 – 3616130). Karten für Sonderveranstaltungen und Parties gibt es nur in unserem Festival Center in der Kulturetage. Karten für die Eröffnungs-Nacht in der EWE-Arena am 14. September können ebenfalls an den angegebenen Vorverkaufsstellen erworben werden. Über Ihr Erscheinen bei der OLB-Preview und Ankündigungen der Veranstaltung würden wir uns sehr freuen. Sollten Sie weitere Informationen oder zusätzliches Material wünschen, erreichen Sie uns unter unten stehender Telefonnummer. Bitte geben Sie uns kurzfristig Bescheid, ob Sie an der OLB-Preview teilnehmen werden.

PM_10: Jury

Internationale Jury und nominierte Filme für den „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ stehen fest

Neben Jury-Präsident Matthew Modine stehen jetzt auch die weiteren Mitglieder der hochkarätig besetzten Filmfest-Jury fest. Vier herausragende deutsche Filme gehen ins Rennen um die Gunst der internationalen Jury.


Internationale Jury

Oliver Stone, Sir Alan Parker, Stanley Kubrick oder Robert Altman haben schon mit ihm gearbeitet. Für „Short Cuts“ gewann Matthew Modine einen Golden Globe und den Darstellerpreis auf dem Venice Film Festival. 2011 übernimmt der 52-jährige Schauspieler, Regisseur und Produzent den Vorsitz der Jury des Internationalen Filmfest in Oldenburg. Sein Regiedebüt hatte der damals 28-jährige Radley Metzger mit der antiken Tragödie „Dark Odyssey“. Nachfolgende Werke, wie „Therese und Isabelle“ oder „The Lickerish Quartett“ werden mittlerweile als die Kunstwerke des erotischen Kinos angesehen. Im vergangenen Jahr wurde Metzger die Retrospektive auf dem Filmfest in Oldenburg gewidmet. Als Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann konnte Soopum Sohn bereits beim Pusan International Film Festival oder dem Sundance Film Festival überzeugen und bekam für seine Regiearbeit bei dem Film „Island to Island“ die silberne Medaille der Student Academy Awards. An der Long Island University ist Sohn als Juniorprofessur tätig. Als Leiterin der Altadena Films zeichnet Ildi Toth Davy bereits für den Vertrieb von Filmen, wie „The Girl Next Door“ oder „Travellers“ verantwortlich. Begonnen hat sie ihre Karriere als Vertriebsassistentin bei Carolco für den Film „First Blood“ (Rambo), der innerhalb der Retrospektive in Oldenburg gezeigt wird. Mehr als zehn Jahre war Matteo Lovadina bereits in der Filmbranche tätig, bevor er Anfang 2011 seine eigene Vertriebsfirma Reel Suspects gründete. Zwei der von ihm vermarkteten Filme,  „22nd of May“ und „The Orphan Girl without an Arm“, werden in Oldenburg zu sehen sein.


„German Independence Award – Bester Deutscher Film“. Die nominierten Filme.
 
Atmen: Der österreichische Schauspieler und Neuregisseur Karl Markovics zeigt mit seinem Debüt ein außergewöhnliches Stück Sozialrealismus: Der neunzehnjährige Roman Kogler (Thomas Schubert) steht kurz vor seiner möglichen vorzeitigen Haftentlassung aus der Jugendstrafanstalt hat jedoch schlechte Karten - verschlossen, einzelgängerisch, ohne familiären Anschluss, scheint er für eine Sozialisierung unfähig.  „Atmen“ kommt an 08.12.2011 im ThimFilm Verleih in die deutschen Kinos und wurde gerade als österreichischer Beitrag für den Oscar 2012 ausgewählt.

Dr. Ketel: Der DFFB-Abschlussfilm von Anna & Linus de Paoli spielt in einer nahen Zukunft, in der das Gesundheitswesen für den Normalbürger zu teuer geworden ist. In einer Schattenwelt aus privaten Sicherheitsunternehmen und Medikamenten-Schwarzmarkt ist auch der Philanthrop Dr. Ketel unterwegs. Dicht auf seinen Fersen: die rätselhafte Louise, für deren Rolle man niemanden geringeres als Amanda Plummer gewinnen konnte.

Headshots: Regisseur, Cutter und Autor Lawrence Tooley hat sich seinen ersten Langfilm gewagt. Marianne (Loretta Pflaum), eine Berliner Fotografin Mitte dreißig, arbeite in einer Modelagentur und muss erkennen, dass ihr Leben in der Szene der Kreativen und Erfolgreichen an einen Endpunkt gelangt ist. Als sie erfährt, dass sie schwanger ist und kurz nach einem Shooting ein Model stirbt, gerät alles aus den Fugen. Headshots ist ein Film über die Selbsterkenntnis, falsche Liebe und scherzhafte Wahrheiten.

Der Brand: Regisseurin Brigitte Maria erzählt die Geschichte der 35jährigen Judith, die auf dem Nachhauseweg einer Party vergewaltig wird. Sie wehrt sich mit allen Mitteln dagegen, das die Tat ihr leben verändert. Doch die zerstörerischen Folgen der Vergewaltigung dringen sukzessive in ihr Leben. „Der Brand“ ist eine intensive Begegnung mit einer Frau, die mehrfach sexuelle Gewalt erlitten hat. Kinostart ist der 27.10.2011 im Zorro Film Verleih. Beim Max-Ophüls Festival bereits preisgekrönt und unlängst mit dem Preis für die beste Regie in Montreal gekürt.

PM_09: Eröffnungsfilm

© STUDIOCANAL / Stephan Luca und Marleen Lohse

Weltpremiere: „Kein Sex ist auch keine Lösung“ eröffnet das 18. Filmfest Oldenburg

Die Komödie weiht damit einen neuen Spielort ein: Erstmals wird der Eröffnungsfilm in Oldenburgs EWE-Arena präsentiert.


Nach dem Überraschungserfolg der Hamburger Autorin Mia Morgowski aus dem Jahr 2008 wurde ihr Bestsellerroman „Kein Sex ist auch keine Lösung“ jetzt fürs Kino verfilmt. Morgowski gelingt es in ihrem Buch, die komischen Missverständnisse zwischen Mann und Frau mit erfrischendem Humor zu entlarven. Regisseur Torsten Wacker beweist in seinem Film, dass er genau der richtige Mann für diese witzig-überdrehte Beziehungskomödie ist.

In der Hauptrolle des Frauen-so-gar-nicht-Verstehers Tom ist Stephan Luca („Männerherzen“, „Keinohrhasen“) zu sehen. An seiner Seite spielen Marleen Lohse („Maria, ihm schmeckt’s nicht!“), Armin Rohde („Barfuss“) und Corinna Harfouch („Der Untergang“). Hannelore Elsner („Zeiten ändern dich“), Anna Thalbach („Der Baader Meinhof Komplex“), Tetje Mierendorf („Schillerstraße“), Felicitas Woll („Berlin, Berlin“), Janin Reinhardt („Ein Leben auf Probe“), Michael Kessler („Switch Reloaded“, „Pastewka“), Moderatorin und Schauspielerin Collien Ulmen-Fernandes und Handballstar Stefan Kretzschmar runden das hochkarätige Ensemble ab.
Der Film feiert am Mittwoch, 14. September, um 19.00 Uhr in der EWE-Arena, die zum Kino umfunktioniert ein Fassungsvermögen von 1200 Zuschauern hat, Weltpremiere und eröffnet damit feierlich das diesjährige 18. Internationale Filmfest Oldenburg. Regisseur Torsten Wacker wird den Film mit Darstellern in Oldenburg vorstellen.

Zum Inhalt:
Der erfolgreiche Werber Tom Moreno (Stephan Luca) kennt sich aus mit Frauen. Vor allem mit der Kunst, sie erst für sich zu gewinnen und spätestens nach dem dritten Mal wieder loszuwerden. Doch dann tritt Elisa (Marleen Lohse), die neue Art-Directorin seiner Agentur, auf den Plan – die so gar nicht auf seine bewährte Masche abfahren will. Tom ist verwirrt – und keiner ist da, der dem Frauenheld in seiner Sinnkrise helfen könnte. Denn auch seine Freunde haben mit ihren eigenen ganz speziellen Problemen zu kämpfen: Vince (Oliver Fleischer) findet seine Frau in Toms Bett wieder. Luke (Johannes Allmayer) lernt ausgerechnet von Toms Mutter (Corinna Harfouch), dass kein Sex auch keine Lösung ist. Toms einzige ‚Dauerfreundin’ und Mitbewohnerin Paule (Anna Thalbach) verliebt sich in einen Krawattenträger (Michael Lott) und mutiert vom Kumpeltyp zur Femme fatale. Keine Konstante bleibt mehr, krisenfeste Freundschaften hängen am seidenen Faden und Toms Universum erfährt seine eigene Relativitätstheorie. Zu allem Überfluss eröffnet ihm sein Chef Rolf (Armin Rohde), dass die Agentur so gut wie pleite ist. Wen wundert’s, dass Tom unvorsichtig wird und seine Beziehungsvermeidungsregeln vernachlässigt...

Der Film startet am 1. Dezember 2011 bundesweit im Verleih von STUDIOCANAL (vormals KINOWELT).

PM_08: Pippi Langstrumpf-Screening und Elektrobingo (26.08.2011)

Eva Rottstedt als Pippi Langstrumpf verkleidet beim Screening "Pippi außer Rand und Band".

Oldenburg außer Rand und Band

Das Filmfest Oldenburg lädt zu einem weiteren „Pippi Langstrumpf“-Abend ein: am 30. August wird in der Kulturlounge „Seelig“ um 21 Uhr „Pippi im Taka-Tuka Land“ gezeigt. Außerdem wird am 31. August im Polyester zum Elektrobingo das Tanzbein geschwungen.


In Oldenburg ist das Pippi-Fieber ausgebrochen. Am vergangenen Mittwochabend zeigte das Filmfest Oldenburg den Klassiker „Pippi außer Rand und Band“ in der Kulturlounge „Seelig“. Dazu kamen dutzende Fans der Kindheitslegende, viele sogar als Pippi Langstrumpf verkleidet. Das „Original“ Inger Nilsson wird während des 18. Internationalen Filmfest in Oldenburg den Film „Eiserne Hochzeit“ vorstellen, der in Oldenburg seine Weltpremiere feiert.
Für alle Fans der Ikone der Unabhängigkeit wird das Filmfest am kommenden Dienstag, den 30. August um 21 Uhr mit „Pippi im Taka-Tuka Land“ einen weiteren Klassiker des anarchischen Kinos zeigen. Schauplatz wird wieder die Kulturlounge „Seelig“ in den Schlosshöfen sein. Auch hierzu sind alle Oldenburger Pippi Langstrumpf-Liebhaber eingeladen: denn für Fans im filmgerechten Outfit, ob Flechtzöpfe, Sommersprossen, Kniestrümpfe oder „Herrn Nilsson“ auf der Schulter, gibt es ein Freigetränk und eine Filmfest-Kinokarte.

Für Freunde von Astrid Lindgrens Kinderbüchern hat das Filmfest noch ein besonderes Schmankerl: „Lindgrens Botschafter“ Matthias Blum ist ein großer Anhänger von Schwedens berühmtester Autorin. Der 43-jährige Oldenburger, der sich durch seine „Astrid-Lindgren Ausstellung“ selbst in deren Heimat den Ruf eines außergewöhnlichen Kenners ihres Werkes erworben hat, wird die Besucher am Dienstag in den Filmabend einführen.

Zudem veranstaltet das Filmfest Oldenburg am 31. August im Polyester das „Elektro-Bingo“.  Zu Pop, Electro und Soundtrack-Klängen von DJ HNO bringt das Filmfest das Spiel, bekannt aus dem Senioren-Nachmittag, auf die Tanzfläche. Dabei werden die Gewinnerzahlen nicht von einer Spaßkanone am Ende des Bingo-Tisches verkündet, sondern in den Songs versteckt, zu denen getanzt wird. Den Gewinnern winken Freikarten und andere nützliche Utensilien rund um das Internationale Filmfest Oldenburg.

PM_07: Retrospektive Ted Kotcheff (22.08.2011)

© 2002 Filmbild Fundus Herbert Klemens

Das Filmfest Oldenburg ehrt den kanadischen Filmemacher und Produzenten Ted Kotcheff mit einer Werkschau

Der 80-jährige kanadische Regisseur Ted Kotcheff hat neben dem Welterfolg „First Blood“ („Rambo“)
ein ebenso vielfältiges wie konsequentes Werk, das annähernd sechs Jahrzehnte umfasst, vorzuweisen, durch das er sich als kompromissloser Chronist moralischer Aussenseiter-Stories auszeichnet.

“I’m not the judge of my characters; I am their best witness.”

Dieses Credo des international anerkannten Regisseurs Ted Kotcheff – ein Außenseiter, der das moralische „Outback“ der Gesellschaft erkundet – findet sich in seinem nahezu sechs Dekaden umfassenden Werk durchgängig wieder. In seinem Schaffen verweben sich Drama, Komödie und Action-Film und es ist immer Kotcheffs Anliegen, individuelle oder gesellschaftliche Mythen offen zu legen, ohne dabei jemals seine selbst gewählte Haltung als empathisch beobachtender Außenseiter zu verlassen.

Ähnlich wie sein langjähriger Freund, der bewunderte und kontroverse Autor Mordecai Richler (mit dem Kotcheff bei drei Filmen zusammen gearbeitet hat), legt es Kotcheff mit seinen Filmen immer darauf an, die spießigen, kleinbürgerlichen Moralvorstellungen des Mainstream-Publikums mit seinem beißenden Humor und der listigen Darstellung moralischer Abgründe offen zu legen.

Sein bis dato von der Kritik am meisten geschätzter Film, „Wake in Fright“ von 1971, löste bei seiner Kinoveröffentlichung so eine kontroverse Debatte aus, dass dem australischen Kino erstmalig internationale Beachtung zuteil wurde, was nicht unerheblich dazu beitrug den späteren Weg von großen Regisseuren wie Peter Weir, Fred Schkepsi oder Bruce Beresford zu ebnen. Der Film gilt heute als eine Art Ödipus-Drama für eine ganze Nation – “Wake in Fright” ist nichts weniger als Australiens filmische Abnabelung vom British Empire. Beeindruckend dabei war vor allem, dass es ein Außenseiter war, der die Essenz der australischen Seele mit solcher Verve und Authentizität auf die Leinwand bannen konnte. Der Kanadier Kotcheff sieht als Grund dafür, neben der Wurzeln im Commonwealth, vor allem die Erfahrung „in einem riesigen und leeren Land zu leben, dessen Weite nicht befreit, sondern einsperrt.“ “Wake in Fright” wurde zuletzt im März diesen Jahres zu Ehren von Ted Kotcheffs 80. Geburtstag im Museum of Modern Art in New York aufgeführt.

Die Retrospektive in Oldenburg wird neben „Wake in Fright“ fünf weitere Werke Kotcheffs präsentieren.
So laufen beim Internationalen Filmfest Oldenburg die Komödie „The Apprenticeship of Duddy Kravitz“ mit Richard Dreyfuss in der Titelrolle, für die Ted Kotcheff 1974 den Goldenen Bären bei den Filmfestspielen Berlin erhielt, die erste internationale Auszeichnung für einen kanadischen Film überhaupt. Sein 1978 entstandener Film „Who is Killing the Great Chefs of Europe?“ der für mehrere Golden Globes nominiert war und inzwischen längst Kultstatus besitzt. „Life at the Top“ aus dem Jahre 1965, sein Welterfolg „First Blood“ von 1982 und „Joshua Then and Now“, eine weitere Zusammenarbeit mit Mordecai Richler, der wie schon mit „Wake in Fright“ für die Goldene Palme in Cannes nominiert war.
 
Ted Kotcheff wird vom 14. bis zum 18. September in Oldenburg zu Gast sein.

PM_06: Screenings Pippi Langstrumpf

© 2011 STUDIO100 MEDIA. www.studio100.de. © 1969 Beta Film, AB Svensk Filmindustri, Sveriges Radio, Iduna Film. Nach den Geschichten von Astrid Lindgren.

Zwei mal drei macht Vier – Pippi Langstrumpf im „Seelig“

Das Filmfest Oldenburg präsentiert zwei Klassiker aus Kindertagen als Vorspiel zum Festival: „Pippi außer Rand und Band“ am 24. August und „Pippi in Taka-Tuka Land“ am 30. August, jeweils um 21 Uhr in der Kulturlounge „Seelig“



Das Internationale Filmfest Oldenburg wird in diesem Jahr volljährig und setzt in der Festivalwoche zur anarchistischen Flucht vor dem Erwachsensein an. „Alle groß und klein“ können sich bereits im Vorfeld mit „Pippi außer Rand und Band“ am 24. August und „Pippi in Taka-Tuka-Land“ am 30. August im „Seelig“, der Kulturlounge in den Schlosshöfen, jeweils um 21 Uhr, darauf einstimmen. Bei guter Wetterlage ist Pippi auf der Dachterrasse Open Air zu erleben. Der Eintritt ist frei.

Pippi ist weit mehr als eine Kinderbuchfigur. Sie ist ein unbekümmertes Bollwerk gegen alles, was das Establishment als Norm und als Moral definiert. Sie ist Vorkämpferin für die Unabhängigkeit des Individuums gegen totalitäre Strömungen einer verordneten gesellschaftlichen Moral, ein Sinnbild für Freiheit und Selbstbestimmung. Lange bevor sich die 68er Generation in ihrer Haltung formierte, war Pippi eine anarchische Autonome. Und die Sex Pistols haben ihre Anti-Establishment-Haltung  und ihr Erscheinungsbild nicht zuletzt ihr zu verdanken. Pippi war ein Punk, bevor Punk Punk war.

Für „Pippi-Outfits“, ob Flechtzöpfe, Sommersprossen, Kniestrümpfe oder „Herrn Nilsson“ auf der Schulter, gibt es ein Freigetränk und eine Kinokarte, und so lässt es sich in den kommenden lauen Sommernächten auf Oldenburgs schönster Terrasse noch besser gemeinsam mit Pippi auf einen Trip in die Freiheit starten.

PM_05: Trailer und Programmhighlights

© Internationales Filmfest Oldenburg

Filmfest Oldenburg lüftet das Rätsel um den diesjährigen Kinotrailer und gibt einen Ausblick auf die Zukunft des Festivals


Der diesjährige Kinotrailer startet bundesweit in den Kinos – Festivalleiter Torsten Neumann spricht über die Zukunft des Filmfestes und stellt neue Programmhighlights sowie die ersten prominenten Gäste vor.


Festivalleiter Torsten Neumann präsentierte während der Pressekonferenz am Dienstag, den 16.08.2011, im CinemaxX Oldenburg den neuen Festivaltrailer, der ab dem 18. August bundesweit in mehr als 40 Kinos anläuft. Der Dreieinhalbminüter wurde im Juli in Oldenburg gedreht. Für die Hauptrolle konnte mit Deborah Kara Unger einer der ausdruckstärksten Hollywooddarstellerinnen gewonnen werden, die im letzten Jahr als Jurypräsidentin das Filmfest Oldenburg besuchte. Festivalleiter Torsten Neumann übernahm erstmalig auch die Regie dieses Filmes, der sich auf eine traumwandlerische Art und Weise augenzwinkernd mit der weiter sehr angespannten finanziellen Situation des Filmfestivals auseinandersetzt. Große Kinovorbilder wie Hitchcocks „Rebecca“ und „Vertigo“, ebenso wie Flemings „Vom Winde verweht“ werden liebevoll zitiert und auf die „Übermorgenstadt“ Oldenburg adaptiert.
Neumann warf anhand des Trailers erneut die Frage auf, wie sehr sich die Stadt hinter sein international renommiertes Festival stellen will.

Darüber hinaus verriet der Festivaldirektor den diesjährigen Jury-Präsidenten: Matthew Modine entscheidet in diesem Jahr als Vorsitzender der internationalen Jury mit über die Preisvergabe des „German Independence Award – Bester Deutscher Film“.
Seinen großen Durchbruch feierte der amerikanische Schauspieler und Regisseur in der Hauptrolle des oscarnominierten Kriegsfilms „Full Metal Jacket“ von Kultregisseur Stanley Kubrick. In dem mehrfach ausgezeichnetem Film „Birdy“ von Alan Parker verarbeitet er als Hauptfigur seine traumatischen Kriegserlebnisse aus Vietnam. Neben seinen Kollegen Al Pacino, Dennis Quaid, Cameron Diaz und Jamie Foxx glänzte Modine in dem Film „An jedem verdammten Sonntag“. Zudem führte Modine bei diversen Filmen auch Regie. Sein neuestes Werk „Jesus was a Commie“ feiert seine Deutschlandpremiere auf dem diesjährigen Filmfest.

Daneben gab Torsten Neumann weitere Programmhighlights bekannt:
Ein großes Highlight ist die Deutschlandpremiere des Films „The Way“ von Emilio Estevez, der in der St. Lamberti-Kirche in Oldenburg von der kanadischen Schauspielerin Deborah Kara Unger, die neben Martin Sheen, Yorick van Wageningen und Emilio Estevez zum fulminanten Ensemble gehört, präsentiert wird. Die berührende Vater-Sohn-Geschichte widmet Regisseur und Hauptdarsteller Emilio Estevez seinem Vater Martin Sheen, der in dem Film auch die Vaterrolle übernommen hat.
Der Film startet im Frühjahr 2012 bundesweit im Verleih von Koch Media.

Regisseur Koen Mortier beschreibt in seinem neuen surreal packenden Film „22nd of May“, dass Schuld und Unschuld viel näher beieinander liegen als gedacht. Eine Hommage an die Liebe, so beschreibt Belinda Chayko ihr neues Werk „Lou“ , das mit dem großartigen John Hurt in der Hauptrolle auf dem Filmfest präsentiert wird.
Henry Barrials  „Pig“ ist ein Mysterium, eine menschliche tour de force: Ein Mann wacht allein in der Wüste auf, seine Hände gefesselt, er weiß nicht, wer er ist und wie er überhaupt dorthin kam.
In Stefan Schaefers romantischer Lovestory „My Last Day Without You“ über eine schicksalhafte Begegnung in New York, brilliert Ken Duken, der 2009 für „Distanz“ beim 16. Filmfest Oldenburg mit dem German Independence Award ausgezeichnet wurde. Der Film startet noch dieses Jahr im falcom Filmverleih.
Die Horroranthologie „Theatre Bizarre“ basiert auf einer genialen Idee: sieben Filmemachern wurde ein generelles Konzept, das gleiche Budget und die gesamte kreative Kontrolle gegeben, um ihrem Teil zu diesem bizarren Episodenfilm beizutragen. Regie führten einige der talentiertesten Filmemacher des Horrorgenres, unter anderem Richard Stanley, Buddy Giovinazzo, Tom Savini und Douglas Buck.
Zwischen Nachkriegskummer, Menschlichkeit und Freundschaft – „Happy New Year“ erzählt eine universelle Geschichte mit dem Schwerpunkt auf eine Gruppe von Männern, die mit dem Leben nach dem Trauma kämpfen. Regie führte K. Lorrel Manning, der sich vom realen Leben hat inspirieren lassen.

Das Filmfest ehrt dieses Jahr in einem Tribute den deutschen Schauspieler, Fotograf und Filmemacher Roger Fritz, dessen erster Film „Verstummte Stimmen“ im Jahre 1962 mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet wurde. Das Filmfest zeigt im Rahmen des diesjährigen Tributes Roger Fritz‘ ersten Langfilm „Mädchen, Mädchen“, der damals prompt ein großer Erfolg wurde, und den 1969 entstandenen Film „Mädchen mit Gewalt“. Das Tribute wird von einer Fotoausstellung mit Bildern von Roger Fritz im Horst- Janssen-Museum begleitet.

PM_03: Erste Filmhighlights des 18. Filmfest Oldenburg (05.08.2011)

Das Filmfest Oldenburg verkündet die ersten Filmtitel des diesjährigen Programms. Große Hollywood Außenseiter gesellen sich zu den meistbeachteten Newcomern des Independent Kinos

 

Mit Deutschlandpremieren zweier Ikonen des amerikanischen Kinos wartet das diesjährige Festivalprogramm auf. John Carpenter meldet mit seinem neuen Horror-Thriller „The Ward“ eindrucksvoll zurück (der Film wird im Verleih von Concorde Film am 29. September in den deutschen Kinos starten) und der Kultregisseur Monte Hellman ist mit seinem neuen Neo-Noir Thriller „Road to Nowhere“ vertreten. Carpenter hat das Genrekino der 80er Jahre mit Klassikern wie „Escape from New York“ oder „Halloween“ geprägt, während Monte Hellman im New Hollywood der 70er Jahre mit Filmen wie „Two Lane Blacktop“ Maßstäbe gesetzt hat.

Der schwedische Regiedebütant Filip Tegstedt verbindet in „Marianne“ sehr sensibel Elemente des Horrorkinos mit einer berührenden Familiengeschichte und wartet dabei mit Charakterdarsteller Peter Stormare („Fargo“, „The Big Lebowski“) auf. Die Brüder Mark und Michael Polish, Gewinner des German Independence Award 2003 für den Film „Northfork“, kehren mit ihrer traumhaft fotografierten Liebesgeschichte „For Lovers Only“ zu ihren cineastischen Wurzeln zurück und beweisen einmal mehr, dass das amerikanische Kino Kunstvolles mit großen Gefühlen verbinden kann. Ihr großes visuelles Talent und erzählerischer Mut üben große Faszination aus. In ihren Filmen arbeiteten sie bereits mit Bruce Willis, Nick Nolte, Daryl Hannah, James Woods oder Billy Bob Thornton.

Großes europäisches Kino wird in Oldenburg auch zu sehen sein. Catherine Deneuve, die Grande Dame des französischen Films, brilliert in Thierry Klifas „His Mother’s Eyes“ an der Seite von Almodóvar-Muse Marisa Paredes und Jean-Marc Barr. Atmosphärisch dichtes Kino aus Ungarn bringt Regisseur und Hauptdarsteller Endre Hules nach Oldenburg. „The Maiden Danced to Death“ ist die erste ungarisch-kanadische Koproduktion, und Hules bezieht daraus nicht nur seine Story vom Aufprall zweier Wertesysteme, sondern hat mit Deborah Kara Unger Kanadas profiliertesten Hollywoodstar an seiner Seite, die dem Film mit ihrer Leinwandpräsenz intensive Momente verleiht.

Mit über 900 Einreichungen wurde beim Internationalen Filmfest Oldenburg ein neuer Rekord aufgestellt. Ein nachhaltiger Beleg für die wachsende internationale Bedeutung und Anerkennung des Festivals, das im Ultimate Film Festival Guide unter den Top Five Filmfestivals für unabhängiges Kino weltweit geführt wird.

Die Pressearbeit des 18. Internationalen Filmfest Oldenburg wird in diesem Jahr von der Berliner PR-Agentur kainz+hamm filmcontact übernommen. In allen Belangen und Anfragen bzgl. der Pressearbeit, Akkreditierungen und Interviewwünschen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen von kainz+hamm filmcontact unter unten angegebenem Kontakt gerne zur Verfügung.

PM_01: Filmfest Oldenburg wird volljährig (04.04.2011)

Nach letztjährigen Kürzungen und der Bedrohung des Fortbestands des „German Sundance“, wird es auch in diesem Jahr wieder das Filmfestival in Oldenburg geben.

 

Es wird die 18. Ausgabe des Filmfest Oldenburg geben. Nach der Kürzung durch den Rat der Stadt Oldenburg im Jahr 2010, war das Festival existentiell bedroht. So war die Förderung durch die Stadt um mehr als die Hälfte der ursprünglichen Förderung gekürzt worden. Ende letzten Jahres verabschiedete der Stadtrat mit einer Mehrheit aus CDU, Grünen und Freien Wählern einen Haushalt für 2011, der die bisherige Förderung zwar nicht komplett wieder herstellt, jedoch die radikalen Kürzungen des vergangenen Jahres weitgehend zurücknimmt.  Im Haushalt,  der nun noch von der Kommunalaufsicht freigegeben werden muss, steht eine Fördersumme von 77.000 Euro.

Hierzu Festivaldirektor Torsten Neumann: „Dies ist für uns ein positives Signal, weiterzumachen.“ Schon die hohen Zuschauerzahlen trotz reduziertem Programm im Vorjahr waren ein deutliches Votum für das breite Interesse der Oldenburger und des Fachpublikums an einem Fortbestehen des Festivals.

Der im letzten Jahr zum Maskottchen erklärte Frosch, hat sich, wie von der letztjährigen Jurypräsidentin Deborah Kara Unger erklärt, als Symbol von Wachstum und Prosperität erwiesen.

Das 18. Internationale Filmfest Oldenburg wird vom 14. bis 18. September 2011 stattfinden.

Filmeinreichungen werden noch bis zum 22. Juni entgegengenommen. Bis zum 22. April ist die Einreichung als „Early Bird“ mit reduzierter Gebühr möglich. Entsprechende Unterlagen sind auf der Homepage www.filmfest-oldenburg.de zu finden. Alternativ können Filme über die Website withoutabox.com zur Sichtung angemeldet werden. Von dem amerikanischen Publizisten und Filmkritiker Chris Gore in seinem hochangesehenen Film Festival Guide unter den Top 5 der weltweit bedeutendsten Festivals eingestuft, wird das Internationale Filmfest Oldenburg auch in Zukunft eine der wichtigsten Plattformen für innovatives und unabhängiges Kino bleiben.

PM_20: Bilanz 2010

Das 17. Filmfest Oldenburg zieht positive Bilanz und konnte mit 14.500 Besuchern an die Zahl aus den letzten Jahren anknüpfen – und das trotz zwölf eingesparter Filmvorführungen sowie kleineren Sälen.

 

Nach ereignisreichen Festivaltagen mit acht Weltpremieren, 17 Deutschlandpremieren, sieben Internationalen Premieren und fünf Europapremieren aus 56 Filmen an fünf Tagen feierte das 17. Internationale Filmfest Oldenburg am Sonntag, 19. September, mit der Weltpremiere des Films „Pound of Flesh“ in Anwesenheit der Regisseurin Tamar Simon Hoffs sowie der beiden Darsteller Timothy Bottoms und Whitney Able einen krönenden Abschluss. Im Rahmen der Closing Night wurden auch die Gewinner des „German Independence Award – Bester Deutscher Film“, „German Independence Award – Publikumspreis“  und „German Independence Award - Bester Kurzfilm“ bekannt gegeben. Die internationale Jury bestehend aus Deborah Kara Unger, Jesse Scolaro, F. X. Feeney, Travis Stevens und Dorka Gryllus zeichnete Philip Kochs bedeutenden Beitrag „Picco“ im Oldenburger CinemaxX mit dem „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ aus und hob in ihrer Begründung lobend hervor, dass „die Barbarei und die moralische Tragödie, die in ‚Picco‘ beschrieben werden, auf das Leben Jugendlicher in jedem Land übertragen werden können.“ Weiterhin betonte sie, dass „der Film klar und herzzerreißend in jeder Sprache ist“. Zusammen mit dem Oldenburger Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner überreichte Festivalleiter Torsten Neumann den mit 4.000 Euro dotierten und durch die Oldenburger Stadt geförderten Preis stellvertretend an Felix Neunzerling, Geschäftsführer der ZOOM medienfabrik. Die Agentur hat die Pressearbeit für „Picco“ übernommen, der am 25. November in die Kinos kommt. Der German Independence Award wird zudem von Avid und Holland Subtitling unterstützt.

Peter Göttelmann, Leiter des Marketings vom Hauptsponsor EWE, überreichte den mit 2.000 Euro dotierten „German Independence Award – Publikumspreis“ an Paul Gordon, der für seine herrlich tiefsinnige Komödie „The Happy Poet“ ausgezeichnet wurde. 

„Salvation Insurance“ von Jeremy Bradley und Reuben Sack wurde von der Kurzfilm-Jury um Thomas Darchinger, Norbert Kneißl und Dagmar Schmidt als bester Kurzfilm ausgezeichnet. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert.

Den Auftakt zu fünf ereignisreichen Filmfest-Tagen bildete die feierliche Eröffnungsfeier mit dem Drama „Unter dir die Stadt“ von Christoph Hochhäusler, den die Hauptdarstellerin Nicolette Krebitz im Oldenburgischen Fliegerhorst einem bewegten Publikum persönlich vorstellte.

Bei der glanzvollen Filmfest-Nacht im EWE Forum Alte Fleiwa wurden am Freitag, 17.09.2010, die diesjährigen Ehrengäste – Regisseur Radley Metzger sowie Schauspieler Timothy Bottoms – mit dem „German Independence Honorary Award“ ausgezeichnet. Der 81-jährige Filmemacher Radley Metzger wurde mit einer Retrospektive geehrt. Das diesjährige Tribute widmete sich den Arbeiten des New-Hollywood-Stars Timothy Bottoms.

Weitere Höhepunkte im Programm waren unter anderem: Das intergalaktische und kreative Regiedebüt „Drones“ von Amber Benson und Adam Busch, Alexandre Rockwells mit Peter Dinklage und Seymour Cassel hochkarätig besetzter, tiefschwarzer Gangsterfilm „Pete Smalls Is Dead“ sowie Gareth Edwards grandioser Low-Budget-Film „Monsters“, den Schauspielerin Whitney Able persönlich in Oldenburg vorstellte.  Auch Mark Lewis‘ beeindruckendes und humorvolles Dokumentarfilm-Sequel „Cane Toads: The Conquest“ überzeugte das Publikum mit seiner in 3D dokumentierten Frosch-Lawine in Australien.

Als Gäste konnte das diesjährige Festival unter anderem Deborah Kara Unger, Howard Marks, Peter Dinklage, Paul Gordon, Tamar Simon Hoffs, Timothy Bottoms, Radley Metzger, Seymour Cassel, Arthur Brauss, Bela B. Felsenheimer, Jan Plewka, Jesse Scolaro, Raul Inglis, Matt Kelly, Alexander Riesel, Simon Rumley, Elena Serrano, Philip Koch, Constantin von Jascheroff, Thomas Stiller, Liv Lisa Fries, Oliver Mommsen, Nicolette Krebitz, Kate Connor, Adam Busch, Amber Benson, Yony Leyser, Dylan Verrechia, Christian Alvart und Whitney Able in Oldenburg begrüßen.

 

PM_19: Preisträger des 17. Internationalen Filmfest Oldenburg stehen fest

„Picco“ von Philip Koch mit „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ ausgezeichnet. Der Publikumspreis geht an „The Happy Poet“ von Paul Gordon.„Salvation Insurance“ von Jeremy Bradley und Reuben Sack als bester Kurzfilm ausgezeichnet.

Das 17. Internationale Filmfest Oldenburg ging heute Abend mit der Verleihung der German Independence Awards zu Ende. Obwohl es in diesem Jahr insgesamt zwölf Filmvorführungen weniger gab und die Säle kleiner ausfielen, war die Auslastung mit mehr als 14.500 Zuschauern größer als im vergangenen Jahr. Die Retrospektive war dem amerikanischen Filmemacher Radley Metzger gewidmet. Schauspieler Timothy Bottoms wurde mit einem Tribute geehrt.

Gewinner des „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ ist der ebenso wichtige wie ergreifende Beitrag „Picco“ von Philip Koch. Die mit 4.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde von Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner und den Mitgliedern der internationalen Jury Deborah Kara Unger, Jesse Scolaro, Travis Stevens, F. X. Feeney und Dorka Gryllus überreicht. Basierend auf wahren Begebenheiten wirft der Film einen unbarmherzig realistischen Blick auf den Alltag jugendlicher Insassen im deutschen Strafvollzug. In der Jurybegründung heißt es: „‚Picco‘ ist das Portrait einer wahrhaftigen Hölle auf Erden in Form eines Jugendgefängnisses. Machtkämpfe und der moralische Treibsand, in dem der junge Held zu versinken droht, werden mit erschütterndem Realismus dargestellt, der den Zuschauer fast in die Flucht treibt. Und doch ist der Film ebenso fesselnd wie universal. Die Barbarei und die moralische Tragödie, die in ‚Picco‘ beschrieben werden, können auf das Leben Jugendlicher in jedem Land übertragen werden. Man muss nicht selbst im Gefängnis gewesen sein, um aus erster Hand die Ängste und den Selbstbetrug des jungen Protagonisten zu verstehen. Auf der rein formalen Ebene ist der Film erzählerisch eng geknüpft, meisterhaft gefilmt und geschnitten, so dass wir emotional in seinen Wänden gefangen sind, während wir gleichzeitig in genügender Distanz verbleiben, um fragend zu leiden und eine Interpretation dessen, was wir gemeinsam mit den Figuren durchleben, zu versuchen. Der Film ist klar und herzzerreißend in jeder Sprache.“

Das Publikum wählte „The Happy Poet“ zum beliebtesten Film. Regisseur Paul Gordon nahm den „German Independence Award – Publikumspreis“ von Peter Göttelmann, Marketingchef der EWE, entgegen. „The Happy Poet“ ist eine feinsinnige und intelligente Komödie über einen liebenswerten Poeten, der hartnäckig sein Ziel verfolgt. Nach der Weltpremiere beim SXSW Film Festival feierte Paul Gordon seine Deutschlandpremiere in Oldenburg. Der von der EWE gesponserte Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

„Salvation Insurance“ von Jeremy Bradley und Reuben Sack wurde von der Kurzfilm-Jury um Thomas Darchinger, Norbert Kneißl und Dagmar Schmidt als bester Kurzfilm ausgezeichnet. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert.

Seinen Abschluss feierte das 17. Internationale Filmfest Oldenburg mit der Weltpremiere von „Pound of Flesh“ in Anwesenheit von Regisseurin Tamar Simon Hoffs und den Darstellern Timothy Bottoms sowie Whitney Able.

 

PM_17: Deborah Kara Unger enthüllt Stern

Hollywood-Star Deborah Kara Unger enthüllte heute um 11.30 Uhr ihren Stern auf dem Oldenburger Walk of Fame

Gemeinsam mit Benedikt Buhl, Sprecher des OLB-Vorstands, Dr. Peter Schinzing, stellvertretender Sprecher des OLB-Vorstands und dem Festivalleiter Torsten Neumann enthüllte Deborah Kara Unger bei strahlendem Sonnenschein ihren Stern auf der Oldenburger Star-Promenade.

Seit ihrer Rolle in Cronenbergs kontroversem und obsessivem Meisterwerk „Crash“ gehört  Deborah Kara Unger zu den großen Hollywood-Stars in der Filmbranche. Sie spielte mit Michael Douglas in David Finchers „The Game“, neben Al Pacino in „88 Minutes“, mit Mel Gibson in „Payback“ oder an der Seite von John Travolta in „Love Song For Bobby Long“. Darüber hinaus drehte sie mit David Lynch und stand für seine erfolgreiche Serie „Hotel Room“ vor der Kamera. Für „Emile“ gewann Deborah Kara Unger den Geraldine Page Award, für „Sunshine“ sowie „Between Strangers“ wurde sie für den Genie Award – dem kanadischen Oscar - nominiert. Beim Filmfest Oldenburg übernimmt Deborah Kara Unger den diesjährigen Jury-Vorsitz und präsentiert Raul Inglis´ Thriller „Takedown“ während der Filmfest-Nacht.

Mit der Stern-Verleihung legt die OLB als langjähriger Hauptsponsor des Filmfests Oldenburg den Grundstein für eine echte Star-Promenade. Die seit 1994 bestehende Zusammenarbeit zwischen der Oldenburgischen Landesbank und dem Filmfest Oldenburg hat bereits zur Einrichtung einer regulären Spielstätte in der OLB geführt. Nun wird der Weg zum OLB-Kino jedes Jahr um weitere Sterne prominenter internationaler Gäste des Filmfest Oldenburg ergänzt.

Wir würden uns freuen, wenn dieses Ereignis redaktionelle Beachtung in Ihren Medien finden würde. Anbei finden Sie ein Foto das Sie gerne für ihre Berichterstattung nutzen können.

PM_14: Kooperation mit MUBI startet

 

Das 17. Internationale Filmfest Oldenburg bietet in Kooperation mit dem Video-on-Demand Portal MUBI erstmals die Möglichkeit Festivalfilme online zu erleben.

 

Wer nicht persönlich zum Filmfest Oldenburg kommen kann, hat nun die Möglichkeit online Festivalatmosphäre zu schnuppern. Allerdings sind auch hier die Plätze begrenzt – jeden Film, mit Ausnahme der Retrospektive, können nur 300 Nutzer kostenlos sehen. Unter den Filmen befinden sich einige Wettbewerbsfilme sowie Werke der diesjährigen Retrospektive, die Radley Metzger gewidmet ist.

Als eine der führenden Film-Online-Bibliotheken sucht MUBI sich in jedem Land strategische Partner, mit denen sie den Filmbestand ihrer Plattform erweitern. Rund 300.000 Filmliebhaber haben sich auf dieser Plattform bereits weltweit angemeldet. Angefangen hat MUBI 2008 mit 300 Filmen, heute sind es über 1.100. Zum Repertoire der engagierten MUBI-Macher gehören sowohl Klassiker und internationale Werke, als auch Indie-Filme bekannter Regisseure. Die Online-Bibliothek versteht sich zudem als Diskussionsplattform internationaler Filmfreunde. Nutzer können sich kostenlos unter www.mubi.com einen Account anlegen und so Teil dieser Social Community werden.

Radley Metzger, Regisseur, Produzent, Autor und Verleiher, der als „Aristokrat der Erotik” bezeichnet wurde und mit seinen zugleich anspruchsvollen und provokativen Filmen das amerikanische Mainstream-Kino revolutionierte, präsentiert auf dem Filmfest Oldenburg u.a. „Camille 2000“, eine Adaption von Alexandre Dumas „Kameliendame“ und „The Lickerish Quartet“ in dem eine mysteriöse Stuntfrau die Fantasien einer ganzen Familie beflügelt. Beide Filme können auch auf MUBI angesehen werden und bieten einen ersten Einblick in das Schaffen von Metzger.

Um den unabhängigen deutschen Film zu fördern, wird auch in diesem Jahr wieder der mit 2000 Euro dotierte „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ von einer internationalen Jury vergeben. Unter den vier Nominierten ist Tatjana Turanskyjs „Eine flexible Frau“, der außerhalb von Deutschland von 300 Interessierten online gesehen werden kann.

Außerdem verleiht das Filmfest Oldenburg auch in diesem Jahr wieder einen Preis für den besten Kurzfilm, den ebenfalls eine Jury vergibt. Eine Auswahl der Wettbewerbsfilme kann online auf MUBI angesehen werden. Dazu gehören: Justin Hos „Enamour“, „Expatriate“ - ein Kurz-Drama des New Yorker Regisseurs John Gallagher, Matthew Harrisons Short-Comedy „Hey Vendor” und der bewegende Kurzfilm „In Memoriam“ von Paul Taylor. Von Frederick Sandy läuft „Koda“ im Wettbewerb, Giulio Ricciarelli liefert mit „Ampelmann“ ebenso wie Nic Romm mit „Pick Up 6:50h“ einen deutschen Beitrag, zudem ist „Salvation Insurance“ des Regie-Duos Jeremy Bradley und Reuben Sack unter den ausgewählten Filmen. Alle Kurzfilme können weltweit von den schnellsten 300 MUBI-Usern kostenlos im virtuellen Kinosaal entdeckt werden.

Unter folgendem Link können die Filme nach Anmeldung auf MUBI angesehen werden:

mubi.com/festivals/oldenburg  

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Kooperation des Filmfest Oldenburg mit MUBI in Ihren Medien berücksichtigen. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an uns.

 

Herzliche Grüße,

Sabina Poppen, Christine Strüver & Team

PM_13: Filmreihe in der JVA

Thomas Stillers Drama „Sie hat es verdient“ mit Oliver Mommsen in einer der Hauptrollen eröffnet das JVA-Kino. Ministerialdirigentin Dr. Heike Neuhaus aus dem Bundesjustizministerium zu Gast.

Freitag, 17.09.2010:

Am Festival-Freitag eröffnet das vielschichtige Drama „Sie  hat es verdient“ um 15 Uhr die diesjährige Filmreihe im JVA-Kino Oldenburg, das sich auf bewegende Art mit dem Thema Jugendgewalt auseinandersetzt. Neben Ministerialdirigentin Dr. Heike Neuhaus, Leiter der JVA Oldenburg Gerd Koop, Festivalleiter Torsten Neumann und Regisseur Thomas Stiller wird auch der Hauptdarsteller Oliver Mommsen den Film in der JVA persönlich vorstellen.

Samstag, 18.09.2010:

Auch am Samstag ist in der JVA einiges los:  Um 14.30 Uhr wird der amerikanische Schauspieler Timothy Bottoms, dem das diesjährige Tribute gewidmet ist, vor Ort sein, um den Klassiker “Rollercoaster“ aus dem Jahr 1977 zu präsentieren. Der diesjährige Ehrengast spielt darin einen ausgebufften Erpresser, der amerikanische Vergnügungsparks attackiert und die dortige Polizei in Atem hält.  

Nach wie vor ist Oldenburg weltweit das einzige Festival, das sein reguläres Programm in einem Gefängnis zeigt. Dahinter steht der Gedanke, nicht nur den Gefängnisinsassen im Zuge ihrer Resozialisierung ein kulturelles Angebot zu machen, sondern auch den normalen Besuchern des Festivals Einblicke in die Gefängniswelt zu gewähren. Das Festival möchte eine Brücke zwischen dieser Innen- und Außenwelt schlagen und damit darauf aufmerksam machen, dass straffällig gewordene Menschen nach Verbüßung ihrer Strafe wieder ein Teil der Gesellschaft sind.

Wenn Sie eine Filmvorführung in der JVA besuchen möchten, möchten wir Sie bitten, sich bis Donnerstag, 16. September, 12 Uhr bei uns anzumelden und eine schriftliche Zustimmung für eine von der JVA durchgeführte Sicherheitskontrolle zu unterzeichnen sowie eine Kopie Ihres Personalausweises mit einzureichen.

Bitte planen Sie für Ihren Besuch in der JVA etwas Zeit vorab ein, da die Sicherheitsschleusen immer zusätzlich Zeit in Anspruch nehmen. Gut wäre, wenn Sie circa eine halbe Stunde vor Filmbeginn da sein könnten.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie über die Veranstaltungen im JVA-Kino berichten. Sowohl unsere Gäste als auch Gerd Koop, Leiter der JVA Oldenburg, stehen für Interviews bereit. Für Interviewwünsche kontaktieren Sie uns bitte vorab.

 

Herzliche Grüße

Sabina Poppen, Christine Strüver & Team

PM_12: Vierter Stern auf der OLB-Star-Promenade

Hollywood-Star Deborah Kara Unger enthüllt am Freitag, den 17.09.2010, um 11.30 Uhr ihren Stern auf der „OLB- Star-Promenade“.

Im Rahmen des 17. Internationalen Filmfest Oldenburg wird am:

Freitag, den 17. September 2010, um 11.30 Uhr
der vierte Stern auf der OLB-Star-Promenade, Gottorpstr. 23-27, eingeweiht.

Gemeinsam mit Benedikt Buhl, Sprecher des OLB-Vorstands, und dem Festivalleiter Torsten Neumann enthüllt Deborah Kara Unger ihren Stern auf der Oldenburger Star-Promenade.

Die kanadische Schauspielerin hat dieses gewisse Etwas, das sich ins Gedächtnis brennt. Sie ist eine Erscheinung, die ihren Rollen immer eine enorme Präsenz und Tiefe verleiht. Mal ist sie die sinnlich-laszive Blondine, mal die geheimnisvoll-verführerische Schönheit, oder aber sie gibt die misstrauische Stripperin an der Seite von Tim Roth und James Russo in Buddy Giovinazzos „No Way Home“ („Unter Brüdern“). Seit ihrer Rolle in Cronenbergs kontroversem und obsessivem Meisterwerk „Crash“ gehört  Deborah Kara Unger zu den großen Hollywood-Stars in der Filmbranche. Sie spielte mit Michael Douglas in David Finchers „The Game“, neben Al Pacino in „88 Minutes“, mit Mel Gibson in „Payback“ oder an der Seite von John Travolta in „Love Song For Bobby Long“. Darüber hinaus drehte sie mit David Lynch und stand für seine erfolgreiche Serie „Hotel Room“ vor der Kamera. Für „Emile“ gewann Deborah Kara Unger den Geraldine Page Award, für „Sunshine“ sowie „Between Strangers“ wurde sie für den Genie Award – dem kanadischen Oscar - nominiert. Beim Filmfest Oldenburg übernimmt Deborah Kara Unger den diesjährigen Jury-Vorsitz und präsentiert Raul Inglis´ Thriller „Takedown“ während der Filmfest-Nacht.


Mit der Stern-Verleihung legt die OLB als langjähriger Hauptsponsor des Filmfests Oldenburg den Grundstein für eine echte Star-Promenade. Die seit 1994 bestehende Zusammenarbeit zwischen der Oldenburgischen Landesbank und dem Filmfest Oldenburg hat bereits zur Einrichtung einer regulären Spielstätte in der OLB geführt. Nun wird der Weg zum OLB-Kino jedes Jahr um weitere Sterne prominenter internationaler Gäste des Filmfest Oldenburg ergänzt.

Wir würden uns freuen, wenn dieses Ereignis redaktionelle Beachtung in Ihren Medien finden würde.

Herzliche Grüße
Sabina Poppen, Christine Strüver & Team


Internationales Filmfest Oldenburg 15.-19. September 2010 | Kontakt: +49.441.2178595  | presse@filmfest-oldenburg.de | www.filmfest-oldenburg.de

PM_11: Staraufgebot auf dem roten Teppich

 

Das 17. Internationale Filmfest Oldenburg begrüßt zur feierlichen Eröffnung am 15. September Vertreter der nationalen und internationalen Filmprominenz auf dem roten Teppich vor dem Oldenburger Fliegerhorst.

Am Mittwoch, den 15. September, wird das diesjährige Filmfest Oldenburg mit dem elegant emotionalen Drama „Unter dir die Stadt“ um 19.30 Uhr im Oldenburg Fliegerhorst eröffnet.

Ab 19 Uhr werden Hauptdarstellerin und Goldene Kamera-Gewinnerin Nicolette Krebitz („Liebeslied“, „Bandits“), die Ehrengäste des Festivals Radley Metzger und Timothy Bottoms, die diesjährige Jury-Präsidentin Deborah Kara Unger (Schauspielerin, „Crash“, „The Game“) sowie Schauspieler und langjähriger Festivalfreund Seymour Cassel („Fort McCoy“, „Pete Smalls Is Dead“) auf dem roten Teppich erwartet. Weiterhin kommen u.a. Regisseur Simon Rumley („Red, White & Blue“), die Regisseure Raul Inglis („Takedown“), Mark Lewis („Cane Toads – The Conquest“) und Dylan Verrechia („Tierra Madre“), Regisseurin Kate Connor und Darsteller Andrew Aaron Hirsch (beide zu „Fort McCoy“). Regisseur Thomas Stiller und Schauspielerin Liv Lisa Fries (beide für „Sie hat es verdient“), Regisseur John Gallagher („Expatriate“), Regisseurin Tamar Simon Hoffs („Pound of Flesh“), das Regie-Duo Amber Benson und Adam Busch („Drones“) sowie Regisseur und Darsteller Paul Gordon („The Happy Poet“) werden ebenfalls zur Eröffnungsgala erwartet. Neben Deborah Kara Unger schreiten auch zwei ihrer Jury-Kollegen, F. X. Feeney (Filmkritiker und Autor, „The Big Brass Ring“) und Jesse Scolaro (Produzent, „La Soga“) sowie Schauspieler und Mitglied der diesjährigen Kurzfilm-Jury Thomas Darchinger („Joy Division“) über den roten Teppich.

Festivalleiter Torsten Neumann wird das Filmfest gemeinsam mit Prof. Dr. Johanna Wanka, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, und dem Oldenburger Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner eröffnen.

PM_10: Festivalhighlights 2010

Auch in diesem Jahr darf man sich wieder auf zahlreiche Premieren, anregende Filmgespräche, internationales Staraufgebot und unvergessene Momente freuen.

Lachattacken-Garantie bietet beispielsweise Pascal Bourdiaux‘ humoristische Komödie „Le Mac“ mit erfrischendem Witz, Charakterköpfen und Tiefgang, der bei unseren französischen Nachbarn bereits für Furore sorgte, und nun in Oldenburg seine Deutschlandpremiere feiert. Eurovideo hat sich schon die Rechte an diesem Film gesichert. "Mr. Nice" heißt die britische Antwort auf „Blow“ von Bernard Rose, der das Leben des legendären Drogendealers Howard Marks portraitiert. Howard Marks wird auch nach Oldenburg kommen. Abgedrehter Humor, ironische Seitenhiebe und Starbesetzung sind die Zutaten für die herausragende Produktion „Pete Smalls Is Dead“, die tief in die Abgründe einer rabenschwarzen Independent-Seele blicken lässt. Alexandre Rockwell stellt seinen mit Indie-Ikonen besetzten Film – u.a. Steve Buscemi, Peter Dinklage und Seymour Cassel – in Oldenburg persönlich als Deutschlandpremiere vor. Kameralegende Phedon Papamichael ist für stimmige Leinwandbilder berüchtigt (u.a. „Walk The Line“, „Sideways“), die er auch in seiner dritten Regiearbeit „Arcadia Lost“ erneut als filmisches Denkmal auf die Leinwand zaubert. Sein gut aufgelegter Hauptdarsteller Nick Nolte reist darin zu den spirituellen Wurzeln von Papamichaels mystisch anmutender Heimat Griechenland. Kate Connor spürt in ihrem fesselnd erzählten „Fort McCoy“ ebenfalls ihrer deutschen Herkunft nach und beleuchtet einfühlsam ein eher unbekanntes Stück deutsche Geschichte. Die Regisseurin, Autorin und Schauspielerin ist zur Weltpremiere ihres Filmes vor Ort. Außerirdisch gute Stimmung beschwört das Regie-Duo Amber Benson und Adam Busch in ihrer vor Kreativität und Herzlichkeit sprühenden Bürokomödie „Drones“ herauf. Das Zweiergespann spielte sich bereits vor der Kamera mit „Buffy the Vampire Slayer“ in die Herzen seiner Fans. Paul Gordons charmante und feinsinnige Komödie „The Happy Poet“ ist ein wunderbar kleiner zeitgemäßer Film mit einer großen Botschaft: Beharrlichkeit zahlt sich auch in schwierigen Zeiten aus. Nach der Weltpremiere beim SXSW Film Festival feiert Paul Gordon nun seine Deutschlandpremiere in Oldenburg. Konsequent, tabulos und energiegeladen steuert Isild Le Bescos fulminante Regiearbeit „Bas-fonds“ direkt auf den menschlichen Abgrund zu und stellt sämtliche bürgerliche Vorstellungen auf den Kopf. Die Französin wurde bereits zweimal für den César als beste Nachwuchsdarstellerin nominiert und arbeitete u.a. mit Benoît Jacquot zusammen. Yony Leyser nähert sich in seiner international vielfach beachteten Dokumentation „William S. Burroughs: A Man Within“ dem kontroversen Phänomen des paranoiden und legendären Genies der Beat- und Spoken-Word-Ära und zeigt u.a. noch nie veröffentlichte private Filmaufnahmen. Oscar-Preisträger Leon Gast blickt in „Smash His Camera“ hingegen hinter die Linse Star-fixierter Paparazzi und zeichnet das aufregende Leben Ron Galellas nach, der als einer der hartnäckigsten seiner Zunft gilt – Marlon Brandon brach ihm den Kiefer, Jackie Kennedy verklagte ihn.

 

Das Programm, der Spielplan sowie Bildmaterial sind unter www.filmfest-oldenburg.de veröffentlicht.

Für weitere Materialwünsche oder Interviewanfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ab sofort steht übrigens auch die iPhone-App auf unserer Homepage bereit.

 

PM_08: Deborah Kara Unger wird Jury-Präsidentin

Schauspielerin Deborah Kara Unger übernimmt Vorsitz der internationalen Jury.
Filmfest-Nacht mit Raul Inglis' Thriller „Takedown“.
Closing-Night mit Tamar Simon Hoffs Weltpremiere „Pound of Flesh“.

Deborah Kara Unger gab ihr Schauspieldebüt an der Seite von Russell Crowe in „Blood Oath“. Der große Durchbruch gelang der kühlen Blondine mit ihrer unverwechselbar sinnlichen Darstellung in Cronenbergs „Crash“. Seitdem war sie u.a. in David Fincher’s „The Game“ mit Michael Douglas oder neben Al Pacino in „88 Minutes“ zu sehen. Für „Emile“ gewann sie den Geraldine Page Award, für „Sunshine“ sowie „Between Strangers“ wurde sie für den Canadian Academy Award nominiert. Als Jury-Präsidentin entscheidet Deborah Kara Unger gemeinsam mit den vier folgenden Mitgliedern über die Vergabe des „German Indepedence Award – Bester Deutscher Film“, der seit 2004 mit dem Ziel vergeben wird, den jungen, aufstrebenden deutschen Film zu fördern. F. X. Feeney ist ein amerikanischer Autor, Filmkritiker und Filmemacher, der u.a. für die LA Weekly schreibt und während der 80er kreativer Berater beim legendären Z Channel war. Die in Ungarn geborene Schauspielerin Dorka Gryllus wirkte u.a. in Fatih Akins gefeiertem „Soul Kitchen“ sowie in Sam Garbarskis international preisgekröntem „Irina Palm“ neben Marianne Faithfull mit. Produzent Jesse Scolaro realisierte u.a. „The Missing Person“, der 2009 beim Filmfest Oldenburg seine Deutschlandpremiere feierte. In diesem Jahr läuft „La Soga“ während des Festivals, den er mit seinem Verleih 7-57 Releasing herausbringt. Produzent Travis Stevens war u.a. an der Vermarktung von „The Zombie Diaries“ und „The Living and the Dead“ beteiligt. In diesem Jahr übernahm er die internationale Vertriebsleitung bei Celluloid Nightmares.

Deborah Kara Unger präsentiert zudem während der Filmfest-Nacht am Freitag, 17.09.2010, im EWE Forum Alte Fleiwa Raul Inglis‘ klugen und nachdenklichen Thriller „Takedown“. Vorab wird dort auch die gesamte internationale Jury vorgestellt.

Abschlussfilm ist in diesem Jahr Tamar Simon Hoffs „Pound Of Flesh“, der im Rahmen der Closing Night Gala am Sonntag, 19.09.2010, um 19 Uhr im CinemaxX seine Weltpremiere feiert. Sowohl die Regisseurin als auch Darsteller Timothy Bottoms sowie weitere Gäste werden anwesend sein.

 

PM_07: „Unter dir die Stadt“ eröffnet das Filmfest Oldenburg

 

Die nominierten Filme für den „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ stehen fest.

Emotional, sinnlich und elegant beschreibt Christoph Hochhäusler in „Unter dir die Stadt“ den unerwarteten Einbruch von Gefühlen in eine kühle, männerdominierte Welt, in der Macht und Geld vorherrschen. Nicolette Krebitz überzeugt als lebenshungrige Banker-Ehefrau, die dieses kapitalistische Wertesystem völlig unvorbereitet auf den Kopf stellt. Christoph Hochhäusler („Falscher Bekenner“, „Milchwald“) ist fasziniert von diesem fremden Universum namens Bank, deren Akteure vampirartig unsere Gesellschaft aussaugen: „Das Bankenmilieu ist eine tolle Verkörperung moderner Macht. Dort wird eine sehr abstrakte Arbeit gemacht, die aber enorme Auswirkung auf unser aller Leben hat. Trotzdem: Auf dem Börsenparkett fließt kein Blut“, so der Regisseur. Inspirieren ließ er sich zum Teil von der biblischen Geschichte König Davids, der Bathseba in sein Schlafgemach zitierte, während ihr Mann als Soldat für sein Reich kämpfte.

Der Film soll im Herbst im Verleih von Piffl Medien in den Kinos anlaufen. Nach seiner erfolgreichen Weltpremiere in Cannes eröffnet „Unter dir die Stadt“ am Mittwoch, 15. September, um 19.30 Uhr im Fliegerhorst das 17. Internationale Filmfest Oldenburg. Neben Nicolette Krebitz und den diesjährigen Ehrengästen Radley Metzger und Timothy Bottoms werden zahlreiche weitere Gäste am roten Teppich erwartet.

„German Independence Award – Bester Deutscher Film“

„Unter dir die Stadt“ läutet nicht nur vier ereignisreiche Festivaltage ein, sondern ist in diesem Jahr zugleich neben den drei folgenden Filmen für den „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ nominiert.

Eine flexible Frau: Tatjana Turanskyj zeichnet ein einfühlsames Portrait einer ebenso selbstbewussten wie fragilen Frau. Die Regisseurin hinterfragt das heutige System und legt den Finger in die Wunde derjenigen, die sich im Erwartungsdschungel moderner Frauenbilder behaupten wollen. Mit „Eine flexible Frau“ gibt sie ihr Spielfilmdebüt, das am 4. November im Verleih von Filmgalerie 451 im Kino anläuft.

 

Picco: Der auf wahren Begebenheiten basierende Film verdichtet die Brutalität und den Sadismus im Jugendgefängnis fast unerträglich. Philip Koch vermeidet es, mit pauschaler Schuldzuweisung zu arbeiten, sondern stellt den gesamten Mikrokosmos des Strafvollzugs in Frage. Mit „Picco“ gibt Philip Koch sein Spielfilmdebüt, das am 25. November im Verleih von Movienet Film bundesweit in die Kinos kommt. Der Film wurde beim Max Ophüls Festival mit dem Preis des Saarländischen Ministerpräsidenten 2010 ausgezeichnet und in Cannes in die Sektion Quinzaine des Réalisateurs eingeladen.

Morgen das Leben: Alexander Riedels einfühlsames und lakonisches Portrait einer Stadt und ihrer verlorenen Seelen ist ebenso schön wie traurig. Einsamkeit und Verzweiflung werden zu einem Pulverfass, das sich irgendwann entzünden wird. Mit „Morgen das Leben“ gibt er sein Spielfilmdebüt, das im Herbst im Verleih von Movienet Film in den Kinos starten soll.

Material zu den Filmen finden Sie unter http://www.filmfest-oldenburg.de/presse/downloads/

 

PM_06: Filmfest Oldenburg stellt weitere Existenz in Frage

Kinotrailer startet bundesweit in den Kinos – Festivalleiter Torsten Neumann sprach über die finanziell angespannte Situation und verriet neue Programmhighlights sowie erste Gäste

Festivalleiter Torsten Neumann präsentierte während der Pressekonferenz am Montag, den 16.08.20010, im Oldenburger EWE Forum Alte Fleiwa den neuen Festivaltrailer, der ab 19. August bundesweit in 40 Kinos anläuft. Der Dreiminüter basiert wie in den vergangenen Jahren auf einem Klassiker: Ähnlich wie in dem erfolgreichen Independent-Film „The Aristocrats“ dreht sich in „The Aristofrogs“ alles um ein und denselben Witz, der u.a. von namhaften Schauspielern wie Bela B, Peter Lohmeyer, Stacy Keach, Ken Russell, Seymour Cassel und Catherine Flemming an so illustren Orten wie auf der 5th Avenue in New York, einem Hotel in Montreal, einer Gartenlaube in Hamburg oder einem Froschteich in Vancouver erzählt wird. Regie führten u.a. John Gallagher, Douglas Buck, Buddy Giovinazzo und Jan Hinrik Drevs. Die glänzende Hauptrolle kommt allerdings niemand geringerem zu, als einem Frosch, der sich in diesem Jahr in die Herzen der Festivalmacher und ins Programm geschlichen hat. Mit der zentralen Frage nach dem Wert der Kultur, die die in dem Trailer erzählte Geschichte aufwirft, konfrontierte Festivalleiter Torsten Neumann die Anwesenden bei der Pressekonferenz mit aktuellen Zahlen. So wurde dem Festival die Förderung durch die Stadt um 52.500 Euro und durch den europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) um weitere 10.200 Euro gekürzt.

Gerade trotz der dramatischen finanziellen Situation gab Festivalleiter Torsten Neumann umso erfreuter die diesjährige Jury-Präsidentin bekannt: Deborah Kara Unger übernimmt in diesem Jahr den Vorsitz der internationalen Jury, die über die Vergabe des „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ entscheidet. Der große Durchbruch gelang der kanadischen Schauspielerin mit ihrer unverwechselbar sinnlichen Darstellung in David Cronenbergs „Crash“. Sie spielte zudem an der Seite von Al Pacino in „88 Minuten“, wirkte in Mel Gibsons „Payback“ mit und überzeugte neben Michael Douglas und Sean Penn in David Finchers „The Game“. In Oldenburg wird Deborah Kara Unger nicht nur den Juryvorsitz übernehmen, sondern auch gleichzeitig Raul Inglis´ eindrucksvollen Rachethriller „Takedown“ persönlich vorstellen, der in Oldenburg seine Europapremiere feiert. Ebenfalls erwartet wird Hauptdarsteller Lou Diamond Phillip.

Darüber hinaus gab er weitere Programmhighlights bekannt: Julio Medem unternimmt in seinem neuen Film „Room in Rome“ erneut eine poetisch-erotische Erkundungsreise durch die menschlich unbeständige Seelenlandschaft der Liebe. Mit der herrlich abgedrehten, typisch skandinavischen Scheidungs- und Verwechslungsfarce „The  House of Branching Love“ meldet sich der große europäische Satiriker und Romantiker Mika Kaurismäki zurück. Bernard Rose begibt sich in „Mr. Nice“ derweil auf die Spuren eines der legendärsten und wohl gebildetsten Drogenbarone: Howards Marks. Seine britische überaus poppig-knallige Antwort auf „Blow“ ist mit Rhys Ifans und Chloë Sevigny brillant besetzt. Egal ob die Stones, die Sex Pistols oder Depeche Mode – Julien Temples Experimentierfreude, die sich in seinen zahlreichen Musikvideos und Portraits widerspiegelt, hat sich in das kollektive Musikgedächtnis eingegraben. Jetzt begibt sich der britische Regisseur in „Oil City Confidential“ erneut auf eine musikalische Zeitreise in die Siebziger zu der unvergessenen Band Dr. Feelgood. Giada Colagrandes dritter Film „A Woman“ wird nach Venedig direkt in Oldenburg seine internationale Premiere feiern. Ihr Mann Willem Dafoe übernimmt darin die Hauptrolle eines erfolgreichen Schriftstellers.

Und zu guter Letzt gibt es da natürlich auch noch den Frosch, der sich ins Programm geschlichen hat: Nach seinem Kultklassiker „Cane Toads – An Unnatural History“ wirft Mark Lewis erneut einen humoristischen Blick auf den Krieg gegen die Kröten. Noch nie konnte man ihnen so nah sein wie in seinem atemberaubenden 3D-Nachfolgewerk „Cane Toads – The Conquest“. Wie ein Monument steht die Kröte für dieses bizarre Phänomen menschlichen Versagens, der nur Gutes tun wollte und durch sein unbedachtes Eingreifen in Mutter Natur schwerwiegende Folgen verursachte, die noch lange nicht gelöst sind.

Seinen krönenden Abschluss feiert das Filmfest Oldenburg in diesem Jahr mit „Pound of Flesh“, der  während der Closing Night am Sonntag, den 19. September 2010, seine Weltpremiere feiert. Die 75-jährige Regisseurin Tamar Simon Hoffs wird ihren Film und Anwesenheit des Hauptdarstellers Timothy Bottoms, den das Filmfest Oldenburg in diesem Jahr mit einem Tribute ehrt, persönlich präsentieren.

Wir freuen uns sehr über die gute Zusammenarbeit mit:
Unseren Förderern:
Die nordmedia/ EFRE Förderung und die Stadt Oldenburg. Unseren Hauptsponsoren: Die OLB - Oldenburgische Landesbank und die EWE AG. Unseren Sponsoren: CeWe Color, das ACARA Hotel, DPD - Deutscher Paketdienst, Flyerheaven, Männermode Bruns, das Audi Zentrum Oldenburg, altera Hotel & Restaurant. Und bei unseren Partnern: CinemaxX Oldenburg, Einrichtungshaus Ullmann, Kottkampp, Kulturetage, sharpness - Agentur für neue Medien. Die Nordwest Zeitung ist, wie in den letzten Jahren auch, unser bewährter Medienpartner.

Bildmaterial zu den Filmen, den neuen Trailer und das Plakat finden Sie ab sofort auf unserer Homepage im Pressebereich unter Downloads.Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Programmhighlights in Ihren Medien berücksichtigen.

 

PM_04: Filmfest Oldenburg ehrt mit Radley Metzger einen Meister des erotischen Films

Der 81-jährige amerikanische Regisseur, Produzent, Autor und Filmverleiher Radley Metzger gilt als stilvollster Vertreter des erotischen Autorenfilms, der das amerikanische Mainstream-Kino in den Siebzigern mit einer Mischung aus künstlerischem Anspruch und Sexploitation revolutionierte.

Er ist legendär, revolutionär, provokativ und künstlerisch höchst anspruchsvoll. Er war Laufbursche, Cutter, realisierte während des Koreakrieges Propaganda-Filme, anschließend Trailer für Truffaut und Bergman, erlebte die radikale Zensur am Film hautnah mit und war einer der ersten, die es im prüden, konservativ-amerikanischen Mainstream-Kino wagten, nackte Haut zu zeigen. Metzgers große Kunst ist es, sexuelle Sehnsüchte immer auch in Seh-Süchte zu verwandeln und gleichzeitig die eigene Fantasie anzuregen. Seine ästhetisch-sinnlichen Bilder sind derart betörend und verführerisch, dass man sich ihnen kaum entziehen kann. Doch es sind nicht nur diese atemberaubend schönen Kameraeinstellungen, auch Metzgers klug konstruierten Geschichten, die oftmals lose auf literarischen Vorlagen basieren, schauspielerisch hervorragende Leistungen, sinnig-brillante Dialoge und das berüchtigte satirische Augenzwinkern auf die eigene Branche verleihen seinen Filmen ihre unverwechselbare Handschrift. Er versteht es wie kein anderer diese prickelnden, magischen Momente hervorzuzaubern – eben genau jene seltenen Augenblicke, für die das Kino erfunden wurde. Doch nicht nur seine eigenen Werke bereicherten das amerikanische Kino um anspruchsvolle erotische Kunst, sondern auch die Filme, die er mit seinem Filmverleih „Audubon Film“ herausbrachte (u.a. „I, A Woman“). 1984 zog sich Radley Metzger aus dem Filmgeschäft zurück.



Im Rahmen der ihm gewidmeten Retrospektive wird Radley Metzger während des Filmfest Oldenburg u.a. folgende Filme persönlich vorstellen: „Carmen, Baby“ (1967) ist ein wichtiger Meilenstein, weil Metzger sich erstmals dazu entschloss, den Film in Farbe zu drehen. Als „sexiest film with no nudity“ bescherte ihm der Film den größten finanziellen Erfolg seiner Karriere. Um Kosten zu sparen, realisierte Metzger viele seiner Filme in Europa, die er zudem vornehmlich im gutbürgerlichen Milieu ansiedelte. Aus diesem Grund wird er auch gerne als „Aristokrat der Erotik“ bezeichnet.  „Therese  and Isabelle“ (1968) wird als sein bester Film gehandelt: Basierend auf Violette Leducs autobiographischem Roman schildert er eine aufkeimende Liebe in einem Mädcheninternat. Der Film erschien auch in Deutschland, erhielt hervorragende Kritiken und gilt ebenso wie „The Lickerish Quartet“ (1970) als ein Meisterwerk des erotischen Films. Metzger arbeitete mehrfach mit dem deutschen Kameramann Hans Jura zusammen, der in den sechziger Jahren zweimal mit dem Bundesfilmpreis für seine herausragenden Fähigkeiten als Kameramann ausgezeichnet wurde. Radley Metzger wird während des gesamten Festivals vom 15. bis 19. September in Oldenburg zu Gast sein.


Bildmaterial finden Sie auf unserer Homepage unter www.filmfest-oldenburg.de/downloads



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Herzliche Grüße
Sabina Poppen, Christine Strüver & Team

 

Internationales Filmfest Oldenburg| Kontakt: +49.441. 2178595  | presse(at)filmfest-oldenburg.de | www.filmfest-oldenburg.de

PM_03: Speed Pitch 2010 beim Filmfest Oldenburg

Erstmalig findet während des Festivals in Zusammenarbeit mit Creativity Media und mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Oldenburg ein Speed Pitch statt, bei dem ausgewählte Filmemacher ihr aktuelles Projekt eingeladenen Branchenvertretern vorstellen können.

Das fast fertige Filmprojekt wartet nur darauf, realisiert zu werden, der Stab steht möglichweise schon in den Startlöchern. In Oldenburg haben nun erstmals Projektentwickler aus der Filmbranche in diesem Jahr die Möglichkeit, ihr Projekt ausgewählten, internationalen Branchenvertretern persönlich vorzustellen. Die vom Filmfest Oldenburg eingeladenen Branchenvertreter kommen aus Produktionsfirmen, die auf der Suche nach guten Filmprojekten sind und diese bei der Umsetzung unterstützen wollen. Mit dabei sind u.a. Travis Stevens vom Weltvertrieb Celluloid Nightmares – ein neues Label, das aus einer Kooperation von Celluloid Dreams und XYZ Films hervorgegangen ist, und das besonders internationale Genre-Filme weltweit vermarktet – sowie Produzent Patrick Fischer (u.a. Love Live Long, der 2008 beim Filmfest Oldenburg lief). 

Ab sofort nimmt das Internationale Filmfest Oldenburg noch bis zum 20. August Bewerbungen per Post, Fax oder via Mail entgegen. Hierfür ist lediglich eine Projektbeschreibung in englischer Sprache für einen Kino- oder Fernseh-Spielfilm erforderlich, die entweder vom Drehbuchautor, Regisseur oder Produzenten des Projektes eingeschickt wird. Angenommen werden sowohl Projekte, die sich noch in der Entwicklung befinden als auch solche, die bereits den Status der Post-Produktion erreicht haben und eventuell noch auf der Suche nach Co-Produzenten sind. Auch was das Gerne oder Format angeht, gibt es keine Einschränkungen. Das Filmfest Oldenburg und Creativity Media wählen aus den Einreichungen Projekte aus, die am Samstag, 18. September, am Speed Pitch im VHS-Kulturspeicher Oldenburg teilnehmen können.

 

Gefördert wird das Projekt Speed Pitch aus dem EU-Projekt „Creative City Challenge“ der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg, das sich auf die Förderung von Unternehmen aus dem Kreativsektor konzentriert sowie Kreative und andere Branchen zusammenbringen will. Ziel ist es, die Kreativität und Innovation in der Stadt Oldenburg und der Region zu fördern und bestehende Netzwerke auszuweiten, bzw. neue Netzwerke zu erschließen. Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen anregende Kontakte, interessante Diskussionen und ein kreativer Austausch von Wissen und Erfahrung zwischen Filmschaffenden und Filmförderern entstehen.

 

Einreichformulare und Regularien können unter www.filmfest-oldenburg.de/speedpitch abgerufen werden.

 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen natürlich jederzeit gerne zur Verfügung!

 

Herzliche Grüße,
Sabina Poppen, Christine Strüver & Team

PM_02: Tribute für Timothy Bottoms und erste Filme für Oldenburg

Mit Timothy Bottoms ehrt das Filmfest Oldenburg eine Ikone des New-Hollywood. Mit Klassikern wie „Johnny Got His Gun“ oder „The Last Picture Show“ stieg er sehr jung zum Star auf, in den letzten Jahren verblüffte der 58-Jährige mit seiner wunderbar satirischen Darstellung des George W. Bush in Trey Parkers Kult-Sitcom „That’s my Bush“.

Die ersten Filme des diesjährigen Festival-Programms stehen fest – darunter zahlreiche Premieren.

Timothy Bottoms ist ein unvergessenes Gesicht des New-Hollywood Kinos. Seit seinem Debüt in Dalton Trumbos erschütternden und radikalen Antikriegs-Plädoyer „Johnny Got His Gun“, das 1971 in Cannes mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet wurde, wirkte er in mehr als 65 Filmen mit – u.a. an der Seite von Dennis Hopper, Jeff Bridges, Donald Sutherland oder auch Henry Fonda und Richard Widmark. Ein weiterer Klassiker ist Peter Bogdanovichs „The Last Picture Show“, der gleich mit acht Oscar-Nominierungen bedacht wurde und als einer der wichtigsten und einflussreichsten Filme des New Hollywood gilt. Das Internationale Filmfest Oldenburg ehrt Timothy Bottoms in diesem Jahr mit einem Tribute und zeigt neben solchen Klassikern auch den neuesten Film, in dem er an der Seite von Malcom McDowell brilliert: „Pound Of Flesh“ spielt mit vorherrschenden Moralvorstellungen, ohne jemals moralisch zu werden. Die 75-jährige Regisseurin Tamar Simon Hoffs wird ihren Film als Weltpremiere persönlich vorstellen. Bereits ihr Kurzfilmdebüt „The Haircut“ mit dem wunderbaren John Cassavetes erregte viel Aufsehen und wurde 1983 auf den Festivals in Cannes, Toronto und Sundance bejubelt. Für die Band „The Bangles“ realisierte sie mehrere Musik-Videos, deren Leadsängerin – Susanna Hoffs – ihre Tochter ist.


Erste Filme des diesjährigen Festival-Programms
Gleich zwei spanische Filme feiern in Oldenburg ihre Deutschlandpremiere: Agustí Vilas komplexes Familienportrait „The Mosquito Net“ (u.a. mit Emma Suárez und Geraldine Chaplin) wurde gerade in Karlovy Vary als bester Film ausgezeichnet. Eduard Cortes' ergreifender und im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut gehender Film „Ingrid“ folgt seiner Titelheldin, in eine mysteriöse Welt zwischen Traum und Wirklichkeit. Nach dem weltweiten Erfolg seines ersten Filmes „The Living and the Dead“ wird  Simon Rumley in Oldenburg sein neuestes, nicht minder verstörendes Werk „Red, White & Blue” vorstellen – der erste Film aus dem neuen Label Celluloid Nightmares, das aus einer Kooperation von Celluloid Dreams und XYZ Films hervorgegangen ist, und schon mit viel Vorschußlorbeeren bedacht wurde. Provokativ, experimentell und schamlos ist auch Harmony Korines neuester Kinostreich „Trash Humpers“, der vier Soziopathen in die Abgründe der amerikanischen White Trash Seele folgt. Bekannt wurde das Enfant-Terrible des amerikanischen Kinos durch sein Drehbuch zu Larry Clarks „Kids“, sein Regiedebüt  „Gummo“ hat ihn zum Kultstar des Independent Kinos gemacht. Und auch der wohl meistdiskutierte und bejubelte Independentfilm dieser Kinosaison wird in Oldenburg zu sehen sein: Gareth Edwards Sci-Fi Streifen „Monsters“, der beim South by Southwest Film Festival (SXSW) Furore machte, und nun einen weltweiten Siegeszug des originellen low-budget Kinos feiert.

Bildmaterial zu den angekündigten Filmen finden Sie ab sofort unter
www.filmfest-oldenburg.de/presse/pressedownloads

Online-Stream für ausgewählte Filme
Erstmalig in diesem Jahr zeigt das Internationale Filmfest Oldenburg in Kooperation mit dem Video-on-Demand-Portal MUBI Filme während des Festivals auch online. Außerhalb Deutschlands können Interessierte die nominierten Filme für den German Independence Award zu Hause via Online-Stream sehen. In Deutschland selber werden die Kurzfilme des diesjährigen Festivalprogramms für das Online-Streaming bereit gestellt. Das Angebot ist kostenfrei und pro Film auf 300 Besucher limitiert. Das Internationale Filmfest Oldenburg ist das erste deutsche Festival, mit dem das renommierte Video-on-Demand-Portal MUBI eine solche Kooperation eingegangen ist.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unseren diesjährigen Ehrengast sowie die ersten feststehenden Filme des Filmfest Oldenburg in Ihren Medien berücksichtigen. Bei Fragen und Materialwünschen können Sie sich jederzeit an uns wenden.


Herzliche Grüße
Sabina Poppen, Christine Strüver & Team

 

Internationales Filmfest Oldenburg| Kontakt: +49.441.9250855  | presse(at)filmfest-oldenburg.de | www.filmfest-oldenburg.de

PM_01: Innovationen beim 17. Internationalen Filmfest Oldenburg

Das Internationale Filmfest Oldenburg ist das erste deutsche Festival, das in Kooperation mit dem Video-on-Demand-Portal MUBI Filme online zeigt.

In diesem Jahr wird es erstmalig eine App für das Filmfest Oldenburg geben – wie ein Festival-Guide navigiert diese Anwendung Nutzer durch das Festival via iPhone.


Neben zahlreichen internationalen Filmfestivals ist nun auch das Filmfest Oldenburg als ausgewähltes deutsches Festival eine Partnerschaft mit MUBI eingegangen. Dadurch können in diesem Jahr Interessierte ausgewählte Filme des Festival-Programms zu Hause via Online-Stream sehen. Gezeigt werden u.a. die nominierten Filme für den German Independence Award. Das Angebot ist kostenfrei und pro Film auf 300 Besucher außerhalb Deutschlands limitiert.

Festivalleiter Torsten Neumann freut sich über diese Zusammenarbeit: „MUBI gehört zu den weltweit renommiertesten Video-on-Demand-Portalen im Arthouse-Kinobereich. Für uns ist es Zeichen einer großen Wertschätzung, dass wir das erste deutsche Festival sind, das als Partner von MUBI agiert und damit in einer Reihe mit Festivals wie Sundance, Toronto, Sao Paulo oder Karlovy Vary stehen. Damit gehen wir in unserem Bestreben, den deutschen Independent-Film zu unterstützen, einen weiteren Schritt, diese Filme einem internationalen Publikum zugänglich zu machen.“ 

Als eine der führenden Film-Online-Bibliotheken sucht MUBI sich in jedem Land strategische Partner, mit denen sie den Filmbestand ihrer Plattform erweitern. Rund 300.000 Filmliebhaber haben sich auf dieser Plattform bereits weltweit angemeldet und alle zwei Minuten kommt ein neues Mitglied dazu. Angefangen hat MUBI 2008 mit 300 Filmen, heute sind es über 1.100. Zum Repertoire der engagierten MUBI-Macher gehören sowohl Klassiker und internationale Werke, als auch Indie-Filme bekannter Regisseure wie den Coen-Brüdern, Kitano, Almodóvar, Tarantino oder Gus Van Sant. Doch MUBI bietet weit mehr als die Möglichkeit, Filme, Festival-Entdeckungen oder außergewöhnliche Retrospektiven online zu sehen. Die Online-Bibliothek versteht sich auch als Diskussionsplattform internationaler Filmfreunde. Nutzer können sich kostenlos unter www.mubi.com einen Account anlegen und so Teil dieser Social Community werden.

Mit Erscheinen des Programmheftes Ende August gibt es in diesem Jahr erstmalig die Möglichkeit, die Festival-Oldenburg-App zu nutzen. Ähnlich wie ein Festival-Guide navigiert diese Anwendung nicht nur durch das gesamte Programm, sondern zeigt auch, wann und wo Filmvorführungen sowie Events stattfinden. Mithilfe einer digitalen Ortskarte und der Möglichkeit, Termine direkt in den iPhone-Kalender zu exportieren, verpasst so kein Besucher die Festival-Highlights. 

Das 17. Internationale Filmfest Oldenburg findet vom 15. bis 19. September 2010 statt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Neuerungen des Filmfest Oldenburg in Ihren Medien berücksichtigen. Bei Fragen und Materialwünschen können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Herzliche Grüße
Sabina Poppen, Christine Strüver & Team

Internationales Filmfest Oldenburg| Kontakt: +49.441.9250855  | presse@filmfest-oldenburg.de
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