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Musikdokus beim Filmfest Oldenburg

15.08.12

Schwerpunktreihe bietet Wiederentdeckungen und außergewöhnliche Highlights

Eine thematische Sonderreihe ist in diesem Jahr Musikdokumentationen gewidmet.  Unter anderen wird dort der Film Butch Walker out of Focus zu sehen sein. Shane Valdés und Peter Harding nehmen den Zuschauer mit auf Tour und porträtieren einen Musiker, der vor allem als Songwriter für Popgrößen geglänzt hat. Walker wird nicht nur beim Festival zu Gast sein, sondern als besonderes Highlight ein Konzert in der JVA spielen.

Märchen im Musikgeschäft gibt es nicht? Ramona S. Diaz Don’t stop Believin‘: Everyman’s Journey überzeugt uns vom Gegenteil und zeigt, dass jeder das Zeug zum Rockstar haben kann. Der Film begleitet Arnel Pineda auf seiner persönlichen Reise von einer Internet-Bekanntheit zum angesagten Frontmann einer Rockband.

Eine Neuauflage erlebt der siebziger Jahre Klassiker Stony Island in komplett digital überarbeiteter Fassung. Andrew Davis gab mit diesem Film sein Regiedebüt – das Buch schrieb er zusammen mit Tamar Simon Hoffs. Ihr Film, in dem Hoffs Tochter und spätere Frontfrau der Bangles Susanna Hoffs ihr Schauspieldebüt gab, erzählt die zeitlose Geschichte von zwei Freunden, die sich gegen alle Widerstände mit ihrer R&B Band einen Namen im Chicago der 70er Jahre erspielen.

In Lil‘ Buck präsentiert Ole Schell uns einen Teenager aus den Straßen Atlantas, dessen Tanzkunst ihn bis nach China führt, wo er gemeinsam mit Yo-Yo Ma und Meryl Streep auf der Bühne steht. Sein ungewöhnlicher Tanz kann Grenzen durchbrechen und spannt den Bogen zur fremden chinesischen Kultur.

Im Dokumentarfilm The Punk Syndrome begleiten Jukka Kärkkäine und Jani-Petteri Passi die finnische Punkband „Pertti Kurikan Nimipäivät“ auf ihrer Tour. Krach, Müll, wüste Beschimpfungen – Punkrock eben. Die Bandmitglieder sind alle geistig behindert, rocken aber trotzdem oder grade deswegen Abend für Abend die Bühne und begeistern ihr Publikum.