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Retrospektive Ted Kotcheff

24.08.11

Das Filmfest Oldenburg ehrt den kanadischen Filmemacher und Produzenten Ted Kotcheff mit einer Werkschau

© 2002 Filmbild Fundus Herbert Klemens

Der 80-jährige kanadische Regisseur Ted Kotcheff hat neben dem Welterfolg „First Blood“ („Rambo“) ein ebenso vielfältiges wie kohärentes Werk vorzuweisen, das ihn als kompromisslosen Chronist moralischer Außenseiter-Stories auszeichnet.

Sein bis dato von der Kritik am meisten geschätzter Film, das australische Outback-Drama „Wake in Fright“ von 1971, löste bei seiner Premiere eine solche kontroverse Debatte aus, dass dem australischen Kino erstmalig internationale Beachtung zuteil wurde.

Die Retrospektive in Oldenburg wird neben „Wake in Fright“ fünf weitere Werke Kotcheffs präsentieren.
Die Komödie „The Apprenticeship of Duddy Kravitz“ mit Richard Dreyfuss in der Titelrolle, für die Ted Kotcheff 1974 den Goldenen Bären bei den Filmfestspielen in Berlin erhielt - die erste internationale Auszeichnung für einen kanadischen Film überhaupt. Sein 1978 entstandener Film „Who is Killing the Great Chefs of Europe?“, der für mehrere Golden Globes nominiert war und inzwischen längst Kultstatus besitzt. „Life at the Top“ aus dem Jahre 1965, sein Welterfolg „First Blood“ von 1982 und „Joshua Then and Now“, eine weitere Zusammenarbeit mit Mordecai Richler, der wie schon „Wake in Fright“ für die Goldene Palme in Cannes nominiert war.
 
Ted Kotcheff wird vom 14. bis zum 18. September in Oldenburg zu Gast sein.