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Erste Filmhighlights des 18. Filmfest Oldenburg

05.08.11

© 2011 Concorde Filmverleih GmbH

Mit Deutschlandpremieren zweier Ikonen des amerikanischen Kinos wartet das diesjährige Festivalprogramm auf. John Carpenter meldet sich mit seinem neuen Horror-Thriller „The Ward“ eindrucksvoll zurück (der Film wird im Verleih von Concorde Film am 29. September in den deutschen Kinos starten) und der Kultregisseur Monte Hellman ist mit seinem neuen Neo-Noir Thriller „Road to Nowhere“ vertreten. Carpenter hat das Genrekino der 80er Jahre mit Klassikern wie „Escape from New York“ oder „Halloween“ geprägt, während Monte Hellman im New Hollywood der 70er Jahre mit Filmen wie „Two Lane Blacktop“ Maßstäbe gesetzt hat.

Der schwedische Regiedebütant Filip Tegstedt verbindet in „Marianne“ sehr sensibel Elemente des Horrorkinos mit einer berührenden Familiengeschichte und wartet dabei mit Charakterdarsteller Peter Stormare („Fargo“, „The Big Lebowski“) auf. Die Brüder Mark und Michael Polish, Gewinner des German Independence Award 2003 für den Film „Northfork“, kehren mit ihrer traumhaft fotografierten Liebesgeschichte „For Lovers Only“ zu ihren cineastischen Wurzeln zurück und beweisen einmal mehr, dass das amerikanische Kino Kunstvolles mit großen Gefühlen verbinden kann. Ihr großes visuelles Talent und erzählerischer Mut üben große Faszination aus. In ihren Filmen arbeiteten sie bereits mit Bruce Willis, Nick Nolte, Daryl Hannah, James Woods oder Billy Bob Thornton.

Großes europäisches Kino wird in Oldenburg auch zu sehen sein. Catherine Deneuve, die Grande Dame des französischen Films, brilliert in Thierry Klifas „His Mother’s Eyes“ an der Seite von Almodóvar-Muse Marisa Paredes und Jean-Marc Barr. Atmosphärisch dichtes Kino aus Ungarn bringt Regisseur und Hauptdarsteller Endre Hules nach Oldenburg. „The Maiden Danced to Death“ ist die erste ungarisch-kanadische Koproduktion, und Hules bezieht daraus nicht nur seine Story vom Aufprall zweier Wertesysteme, sondern hat mit Deborah Kara Unger Kanadas profiliertesten Hollywoodstar an seiner Seite, die dem Film mit ihrer Leinwandpräsenz intensive Momente verleiht.