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Die Preisträger stehen fest

21.09.09

Das 16. Internationale Filmfest Oldenburg ging gestern Abend mit der Verleihung der German Independence Awards zu Ende. Über 15.000 Besucher sahen auf dem 16. Filmfest Oldenburg 76 Filme aus 20 Ländern, die auf ein sehr aufgeschlossenes Publikum trafen und zum großen Teil begeistert gefeiert wurden.

 

Gewinner des German Independence Award – Bester Deutscher Film wurde Thomas Siebens Drama „Distanz“. Die mit 8.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde von Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner und den Mitgliedern der internationalen Jury, Buddy Giovinazzo, Sylvia Caminer, Chris Gore und Patrick Cassavetti, überreicht. Hauptdarstellerin Franziska Weisz, Hauptdarsteller Ken Duken, der auch als Produzent tätig war, und der Produzent Norbert Kneißl nahmen unter großem Beifall den Preis entgegen. Eindrucksvoll erzählt der Film die Geschichte eines desozialisierten jungen Mannes, der zum Amokläufer wird. Die fragile Liebe zu einer gleichfalls sozial isolierten jungen Frau ist für ihn die letzte Chance auf Reintegration ins gesellschaftliche Leben. Eine lobende Erwähnung erhielt „Liebeslied“ von Anne Høegh Krohn mit Jan Plewka und Nicolette Krebitz in den Hauptrollen.

 

Das Publikum wählte Judi Krants „Made in China“, eine skurrile Komödie über einen amerikanischen Scherzartikelerfinder auf der Suche nach Investoren in Shanghai zum beliebtesten Film. Judi Krant nahm den mit 4.000 Euro dotierten German Independence Award – Publikumspreis von Peter Göttelmann, Marketingchef der EWE, entgegen.

 

Beim Kinobrunch wurden am Sonntag, 20.09.09, um 12.00 Uhr die Gewinner der mit jeweils 500 Euro dotierten deutschen bzw. internationalen Kurzfilmpreise im Theater Laboratorium bekannt gegeben: Den Preis in der Kategorie bester fremdsprachiger Kurzfilm gewann „Mute“ von Hassan Said. „Scissu“ von Tom Bewilogua gewann in der Kategorie bester deutsprachiger Kurzfilm.