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Wüstenblume eröffnet das 16. Filmfest Oldenburg

27.08.09

Liya Kebede und Timothy Spall

 

Den Auftakt des diesjährigen Filmfest Oldenburg bildet das eindrückliche Drama „Wüstenblume“ über das Nomadenmädchen Waris Dirie, das die Laufstege der Welt eroberte. Der Film basiert auf dem gleichnamigen, autobiografischen Bestseller-Roman des Topmodels Waris Dirie, die als Menschenrechtsaktivistin gegen weibliche Genitalverstümmelung kämpft. Regisseurin Sherry Hormann („Irren ist Männlich“) wird den Film nur wenige Tage nach seiner Welturaufführung in Venedig am 16. September um 19.30 Uhr im Oldenburgischen Staatstheater vorstellen. Hormann schwärmt von der Geschichte, die sie sofort überzeugt hat: „Eine unglaubliche Lebensreise, eine Geschichte voller nebeneinander existierender Gegensätze, die sich selten so mutig in einem Menschenwesen vereinen wie bei Waris Dirie. Wäre die Geschichte nicht wahr, ich hätte gedacht, ich lese eine moderne Version des Aschenputtelmärchens.“

Sherry Hormanns Film erzählt nicht nur das bezaubernde Märchen über die Entdeckung der schüchternen Immigrantin Waris Dirie durch einen Starfotografen in einem gewöhnlichen Londoner Fast Food Restaurant. In atemberaubend schönen Bildern fängt Hormann auch die tief bewegende Geschichte einer stolzen und zugleich verletzlichen Frau ein, die als Nomadenmädchen beschnitten wurde und mit 13 Jahren vor einer Zwangsheirat geflohen ist. Neben dem Topmodel Liya Kebede in der Hauptrolle glänzt Berlinale-Preisträgerin und Golden Globe-Gewinnerin Sally Hawkins („Happy Go Lucky“) als ausgeflippte und helfende Freundin. 

Im Bild: Liya Kebede und Timothy Spall