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Nominierte Filme für German Independence Award stehen fest

19.08.09

Der mit 8.000 Euro dotierte „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ wird seit 2004 von einer international besetzten fünfköpfigen Jury vergeben. In diesem Jahr wird das Preisgeld erstmalig zwischen Regisseuren und deutschem Kinoverleih aufgesplittet. Zum ersten Mal wurde mit „Must Love Death“ auch ein Genrefilm für den „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ nominiert. „Ich bin gespannt, wie die Jury darauf reagiert“, so Festivalleiter Torsten Neumann bei der Pressekonferenz am 18.08.2009 im CinemaxX Oldenburg. Folgende Filme sind nominiert:

Die Liebe der Kinder: Regisseur Franz Müller wirft einen Blick in den Alltag moderner Patchworkfamilien, in dem sich nicht nur die allein erziehenden Eltern Maren und Robert näher kommen – auch ihre Kinder entdecken die erste Liebe…

Distanz: In Thomas Siebens beklemmendem Psychodrama verkörpert Ken Duken eine zutiefst verunsicherte Person, die zu Gewaltausbrüchen neigt. Kann er sich durch die bedingungslose Liebe einer jungen Frau ändern? Franziska Weisz spielt Dukens Gegenpart.

Liebeslied: Tragisch ist Anne Høegh Krohns Familiengeschichte, die sie als modernes Musical inszeniert: Mitreißend sind Jan Plewkas und Nicolette Krebitz’ Gesangseinlagen, bei denen sie sich ihre Sorgen von der Seele singen und für Gänsehautmomente sorgen.

21:37: Regisseur Michal Ostatkiewiczs Abschlussfilm feiert Weltpremiere in Oldenburg. Er skizziert das Portrait einer jungen Frau, die lernen muss, eigene Entscheidungen zu treffen. Mit dem Shooting-Star Jana Klinge hat er eine authentische Protagonistin gefunden.

Must Love Death: Romantic Comedy trifft auf Torture Horror: Der Oldenburger Regisseur und Drehbuchautor Andreas Schaap kombiniert gekonnt zwei Genres, in deren Mittelpunkt der etwas durchgeknallte Norman steht.



Szene aus "Liebeslied" mit Jan Plewka und Nicolette Krebitz.