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Outrage Coda

JPN, 2017, 104 (min)
Independent
, OmeU
Deutschlandpremiere

  • Regisseur: Takshi Kitano
  • Darsteller: Takeshi Kitano, Toshiyuki Nishida, Tatsuo Nadaka

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Takshi Kitano

Seit der Schauspieler, Schriftsteller und Maler Takeshi Kitani mit »Violent Cop« 1989 sein Debüt gab, wurden seine Werke von Festivals weltweit mit insgesamt 50 Auszeichnung honoriert. Mit »Hana-bi« gewann er 1997 den Goldenen Löwen in Venedig. Seine Filmen »Sonatine«, »Kid’s Return« und »Outreage Beyond« waren Highlights früherer Ausgaben des Oldenburg Filmfest.




Fünf Jahre nach dem Ende des blutigen Gangsterkrieges zwischen den Yakuza Familien der Sannos und Hanabishis hat sich der aufgewirbelte Staub gelegt. Aber innerhalb eines rigiden Systems aus Ehrencodex und Tradition bedarf es wenig, um den Zorn wieder zu wecken. Im letzten Kapitel seiner „Outrage“-Trilogie führt uns Takeshi Kitano als Hauptdarsteller und Regisseur tief hinab in den Unterleib der japanischen Gesellschaft, die Welt der Yakuza. Kitanos unnachahmliche Balance aus Komik und Schock sind eine vielschichtige Reflektion japanischer Tradition angesichts westlicher Einflüsse. Seine Filmsprache zwischen Melancholie und Wut, transzendentaler Ruhe und explosiver Gewalt beweisen eine Meisterschaft der Inszenierung, die vor ihm nur Melville für das französische Kino und vielleicht Kubrick in seinen frühen Werken für das angelsächsische Kino erreicht haben. Es ist das Yin und Yang des Filmemachens – das stoisch ausdruckslose Gesicht des Darstellers Kitano und die große Meisterschaft des Filmemachers Kitano in Bildsprache und Montage bringen sich gegenseitig zur Blüte. Kunstvolle Action oder aktionsgeladene Kunst, wie man es wendet, vollendet.

Vorführungen

Exerzierhalle 16.09.17 - 21:30
theater hof /19 17.09.17 - 21:30